Samstag, 4. September 2010

Satire & Enten

Oettinger stürzen... Satire. "Oettinger stürzen" wird unter Langzeitarbeitslosen als "Running Gag" immer beliebter. Wie diese Meldung einmal mehr zeigt...  weiter...


Gegendarstellung (Real-Satire) Diesem Stern-Beitrag des Monats Januar lag ein bedauerlicher Irrtum zugrunde und er wurde daher kürzlich vom Stern gegen dargestellt.  weiter...


WIESO Tipp (Real-Satire) Die Mühlen der deutschen Justiz mahlen langsam aber gründlich - sagt man ihnen nach. Wie man am Ausgang des Skandal-Prozesses um die Berliner Landesbank (der Spiegel berichtete hier) erkennen kann, wurde am Ende aber doch alles gut...  weiter...


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Wieder und wieder... (Real-Satire) Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit gelang der FTD gestern am 20.03.2007 der erste Feldtest eines völllig neuen Prototyps für den politischen Beitrag der Zukunft.  weiter...


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Schicksalszeiten
Benutzer Bewertung: / 3
Politik - Report
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Sonntag, 16. Mai 2010

Auf CogitoSum zwar unablässig kommuniziert (z.B. hier... ) - gemeinhin aber ungeglaubt. Die Szenarien der letzten Monate und Wochen entwickeln sich mehr und mehr zu einem surrealen Katastrophen-Thriller. Selbst die wichtige Landtagswahl in NRW - sonst mehrtägiger und angesichts des Wahlergebnisses gar mehrwöchiger Garant für Schlagzeilen und Talkrunden - wurde überschattet vom Brandthema schlechthin: die Euro-Krise. Insbesondere die deutsche Strategie "Wasch mich - aber mach mich nicht nass..." scheint auf EU-Ebene nicht mehr durchsetzbar. Höchste Zeit - will man meinen, denn: Es kann ja nicht angehen, dass ausgerechnet jene Volkswirtschaft, die am meisten von der EU profitiert, sich weiter der Illusion hingibt, beim Zusammenkehren der Scherben aus der Finanzkrise abseits stehen zu können. Übernacht - so könnte man formulieren - ist der Michel am Tag 1 nach der NRW-Wahl in der EU angekommen worden. Und seinem reichlich verzerrten Weltbild dürften noch erhebliche Strapazen bevorstehen. In einer Hauruck-Aktion übers Wahl-Wochenende (hier nachzulesen...) hoben die EU-Gewaltigen einen Rettungsschirm von gigantischen 750 Mrd Euro aus der Taufe. Ein Zeichen, dass in diesem Ausmaß sowohl Spekulanten wie viele Ökonomen überrascht haben dürfte. Und es bedeutet vor allem eines: Nein - auch für den Michel wird es außerhalb der EU oder gar gegen sie keine bessere wirtschaftliche Zukunft geben, ebensowenig wie für jede andere EU-Wirtschaft (wo wir GB mal nicht dazu zählen wollen...). Seit dem Wochenende ist die EU nun eine Schicksalsgemeinschaft und marschiert - bislang eher eine Union von Kapital- und Eliteinteressen als eine der Völker - zwar nur halbfertig, dafür aber umso beherzter in den weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrieg. Doch - wohl für Wochen noch wird hierzulande Verwirrung vorherrschen... Warum? Was kommt da auf uns zu, was auf die EU - und wie wird oder kann man dem entgegen treten?

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Medienkrise
Benutzer Bewertung: / 4
Medien - Kommentar
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Donnerstag, 25. Februar 2010

Gestern am 24.02.2010 veröffentlichte der Stern diese Meldung ( Link ) Hiernach hat die aus dem Burda-Verlag stammende Illustrierte die "BUNTE" das Unternehmen CMK Group damit beauftragt, "Bilder über Affairen von Politikern zu beschaffen". Was auf den ersten Blick eher harmlos daher kommt - schließlich ist dieses Vorgehen in der Klatsch-Presse gang und gäbe - gewinnt an Brisanz, wenn sich die Sache etwas näher ansieht. Erstens: Mit Müntefering, Lafontaine und wohl auch Seehofer sind besonders profilierte Politiker betroffen. Zweitens gibt es ein rechtstaatliches Problem mit den Mitteln, die CMK einsetzte um ihrem Auftrag nachzukommen. Observation, Observationswohnungen und allerlei weitere Tricks kamen nach Aussage ehemaliger CMK Mitarbeiter zum Einsatz. Gleich was die BUNTE von sich gibt - dies übersteigt einsehbar den Umfang einer "Fotorecherche". Warum das ist so ist - und warum dahinter etwas steckt, worüber man am liebsten nicht sprechen möchte, legt ein Blick auf das Angebot der CMK Group schnell offen...

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Der Erfolg von Kopenhagen
Benutzer Bewertung: / 2
Politik - Kommentar
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Montag, 21. Dezember 2009

Kopenhagen am Wochenende um den 4. Advent 2009. Der neben den Unruhen im Umfeld der Veranstaltung zentrale GAU auf der dortigen Weltjahresklimakonferenz liegt klar auf den Verhandlungstischen. Am erbitterten Widerstand etlicher Staaten scheitert der zuvor zwischen Mächtigen ausgekungelte Kompromiss. Zwar konnte der völlig ergebnislose Abbruch der Konferenz mit Mühe noch umschifft werden, jedoch wird das sortenrein kosmetische Schlusskommunique an dem Scheitern nichts ändern. Das mehr als dürftige Übereinkommen, etwas zur "Kenntnis genommen zu haben" worüber man sich zuvor tagelang in der Haaren lag, lässt sich als alles Mögliche werten, nur nicht als Erfolg oder auch nur als Rechtfertigung für den gigantischen Aufwand. Doch nicht einmal per Bestechung - visionäre Milliarden-Hilfen waren in Aussicht gestellt worden - ließ die Widerstandsfront gegen den verordneten "Konsens" sich aufbrechen.

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Im Darwin-Jahr: Darwin widerlegt?
Benutzer Bewertung: / 3
Gesellschaft - Streitschriften
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Sonntag, 6. Dezember 2009

In den letzten Jahren ist eine merkwürdige Zunahme der Kritik an Darwins Evolutionstheorie zu verzeichnen. War solches früher eher religiösen Fanatikern vorbehalten, scheint es inzwischen sogar eine wachsende Anzahl Stimmen aus der Wissenschaft zugeben, die an Darwins Theorien und ihren Nachfolgern zerren. Prinzipiell ist in solchen Fällen für den modernen Menschen zwar Gelassenheit angebracht, denn getreu dem naturwissenschaftlichen Prinzip war bislang davon auszugehen, dass einer überholten Theorie eine bessere, leistungsfähigere folgt. Leistungsfähiger deshalb, weil sie uns ein besseres Verständnis der uns umgebenden Welt und unseres Wirkens darin ermöglichen sollte. 

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Die perfekte Katastrophe...
Benutzer Bewertung: / 3
Politik - Kommentar
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Montag, 28. September 2009

Nun ist das geschehen, was hier im Artikel Haifischbucht vorher gesehen wurde: die Bundestagswahl ist gelaufen und es wird eine schwarz-gelbe Regierung geben. Die Niederlage für die weniger Privilegierten unserer Gesellschaft ist vorläufig allumfassend. Der ehemalige Clipper SPD ist versenkt. Wieder gibt es für geschätzte 20% der Bevölkerung keine politisch wirksame Interessenvertretung im Parlament - trotz ihres rasant wachsenden Anteils in unserer Gesellschaft. Und dies ausgerechnet in Zeiten, wo das hergebrachte Wirtschafts- und Finanzsystem sich im heillosen Zerfall befindet. Zu befürchten ist konkret, dass sie dies in vielfacher Hinsicht zu spüren bekommen werden. Möglich machten dies rund 2 Mio daheim gebliebene SPD-Stamm-Wähler, die den katastrophalen Fehlentscheidungen der SPD-Führung während der großen Koalition nun noch die Krone aufsetzten. In absoluten Zahlen gemessen liegen die Stimmenverluste der SPD im 30%-Bereich – und bildet damit einen ausschlaggebenden Beitrag zur schwarz-gelben Machtergreifung. Angesichts der historischen Krisen-Herausforderungen für unsere Gesellschaft gerät so die schlechteste Wahlbeteiligung bei einer Bundestagswahl zu einem unmissverständlichen Menetekel, das mit dem Zusammenbruch der ehemalig großen Volkspartei des sozialen Ausgleichs einhergeht. Die Niederlage der SPD ist vollkommen – Nach der Ohrfeige vom guidomobilen Westerwelle setzte es noch am Wahlabend die von Angela Merkel erklärte Beendigung der großen Koalition. Ihre Union ging nach Prozenten kaum geschwächt aus der großen Koalition hervor, während sage und schreibe über 11% Verlust der SPD-Basis die Irreführung des Seeheimer Weges endgültig mehr als deutlich machen sollten. Mit nicht wahrnehmbaren oder gar widersprüchlichen Positionen kann man eben keine Wähler begeistern. Schröder gelang dies 2005 nur, weil viele eingelullte Genossen den Knall noch nicht gehört hatten.

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Hauch des Unwirklichen...
Benutzer Bewertung: / 3
Politik - Report
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Mittwoch, 23. September 2009

Ja – wie - ist denn schon wieder 1. April?...“ mag sich da manche(r) fragen, wenn er oder sie am vergangenen Wochenende auf der Website einiger namhafter Nachrichtenmagazine solche Scherzartikel zu lesen bekam. Was im provinziellen Kabarett eventuell noch zu ein paar müden Schenkelklopfern reichen könnte, gewinnt enorm an Brisanz wenn man berücksichtigt, dass Behörden diese haarsträubende Gurkenstory um den clownesken Bekkay Harrach offenbar auch noch ernst nehmen. Man rechnet ihn gar der mittleren Führungsebene der eher sagenhaften denn realen Al Quaida zu und spricht gar von einer Bonner Terrorzelle. Die Sehnsucht gewisser Kreise nach einem realen terroristischen Gegner muss wohl groß sein. Dann endlich könnte man doch mal wieder so richtig durchgreifen – so nach dem Muster Reichskristallnacht. Was sich Redakteure bei Spiegel, Welt und anderen Perlen unseres Medienkartells bei der Ausschlachtung dieser Posse gedacht haben, entzieht sich unserer Kenntnis. Allzu viel jedenfalls kann es nicht sein – und daneben drängt sich der Verdacht des Drogenkonsums auf. Vielleicht wird auf den Redaktions-Konferenzen ja ein Bundeswehr-Direkt-Import von unserer fernöstlichen Selbstverteidigungsgrenze gereicht? Nun – wer weiß das schon. Das Ergebnis indes spricht für sich... Doch kehren wir zurück zu den wirklich wichtigen Dingen dieser Tage. Wir stehen unmittelbar vor den „sogenannten Wahlen“ zum deutschen Bundestag – und so wahr ich hier sitze und schreibe: seit Monaten wohne ich dem mit Abstand merkwürdigsten Wahlkampf bei, den ich jemals erlebt habe. Vor allem: Sollten Wahlen nicht dadurch gekennzeichnet sein, dass es Alternativen gibt, zwischen denen der Wähler wählen kann? Und das kann man anlässlich dieser Wahl ja nun wirklich nicht behaupten...

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