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Politik -
Report
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Geschrieben von Jürgen Scheffler
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Sonntag, 16. Mai 2010 |
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Auf
CogitoSum zwar unablässig kommuniziert (z.B.
hier... ) - gemeinhin aber ungeglaubt. Die Szenarien der letzten
Monate und Wochen entwickeln sich mehr und mehr zu einem surrealen
Katastrophen-Thriller. Selbst die wichtige Landtagswahl in NRW -
sonst mehrtägiger und angesichts des Wahlergebnisses gar
mehrwöchiger Garant für Schlagzeilen und Talkrunden - wurde
überschattet vom Brandthema schlechthin: die Euro-Krise.
Insbesondere die deutsche Strategie "Wasch mich - aber mach mich
nicht nass..." scheint auf EU-Ebene nicht mehr durchsetzbar.
Höchste Zeit - will man meinen, denn: Es kann ja nicht angehen, dass
ausgerechnet jene Volkswirtschaft, die am meisten von der EU
profitiert, sich weiter der Illusion hingibt, beim Zusammenkehren der
Scherben aus der Finanzkrise abseits stehen zu können. Übernacht -
so könnte man formulieren - ist der Michel am Tag 1 nach der
NRW-Wahl in der EU angekommen worden. Und seinem reichlich verzerrten
Weltbild dürften noch erhebliche Strapazen bevorstehen. In einer
Hauruck-Aktion übers Wahl-Wochenende (hier
nachzulesen...) hoben die EU-Gewaltigen einen Rettungsschirm von
gigantischen 750 Mrd Euro aus der Taufe. Ein Zeichen, dass in diesem
Ausmaß sowohl Spekulanten wie viele Ökonomen überrascht haben
dürfte. Und es bedeutet vor allem eines: Nein - auch für den Michel
wird es außerhalb der EU oder gar gegen sie keine bessere
wirtschaftliche Zukunft geben, ebensowenig wie für jede andere
EU-Wirtschaft (wo wir GB mal nicht dazu zählen wollen...). Seit dem
Wochenende ist die EU nun eine Schicksalsgemeinschaft und marschiert
- bislang eher eine Union von Kapital- und Eliteinteressen als eine
der Völker - zwar nur halbfertig, dafür aber umso beherzter in den
weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrieg. Doch - wohl für Wochen noch
wird hierzulande Verwirrung vorherrschen... Warum? Was kommt da auf
uns zu, was auf die EU - und wie wird oder kann man dem entgegen
treten?
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Medien -
Kommentar
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Geschrieben von Jürgen Scheffler
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Donnerstag, 25. Februar 2010 |
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Gestern
am 24.02.2010 veröffentlichte der Stern diese Meldung ( Link
) Hiernach hat die aus dem Burda-Verlag stammende Illustrierte die
"BUNTE" das Unternehmen CMK Group damit beauftragt, "Bilder
über Affairen von Politikern zu beschaffen". Was auf den ersten
Blick eher harmlos daher kommt - schließlich ist dieses Vorgehen in
der Klatsch-Presse gang und gäbe - gewinnt an Brisanz, wenn sich die
Sache etwas näher ansieht. Erstens: Mit Müntefering, Lafontaine und
wohl auch Seehofer sind besonders profilierte Politiker betroffen.
Zweitens gibt es ein rechtstaatliches Problem mit den Mitteln, die
CMK einsetzte um ihrem Auftrag nachzukommen. Observation,
Observationswohnungen und allerlei weitere Tricks kamen nach Aussage
ehemaliger CMK Mitarbeiter zum Einsatz. Gleich was die BUNTE von sich
gibt - dies übersteigt einsehbar den Umfang einer "Fotorecherche".
Warum das ist so ist - und warum dahinter etwas steckt, worüber man
am liebsten nicht sprechen möchte, legt ein Blick auf das Angebot
der CMK Group schnell offen...
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Der Erfolg von Kopenhagen |
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Politik -
Kommentar
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Geschrieben von Jürgen Scheffler
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Montag, 21. Dezember 2009 |
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Kopenhagen
am Wochenende um den 4. Advent 2009. Der neben den Unruhen im Umfeld
der Veranstaltung zentrale GAU auf der dortigen
Weltjahresklimakonferenz liegt klar auf den Verhandlungstischen. Am
erbitterten Widerstand etlicher Staaten scheitert der zuvor zwischen
Mächtigen ausgekungelte Kompromiss. Zwar konnte der völlig
ergebnislose Abbruch der Konferenz mit Mühe noch umschifft werden,
jedoch wird das sortenrein kosmetische
Schlusskommunique an dem Scheitern nichts ändern. Das mehr als
dürftige Übereinkommen, etwas zur "Kenntnis genommen zu haben"
worüber man sich zuvor tagelang in der Haaren lag, lässt sich als
alles Mögliche werten, nur nicht als Erfolg oder auch nur als
Rechtfertigung für den gigantischen Aufwand. Doch nicht einmal per
Bestechung - visionäre Milliarden-Hilfen waren in Aussicht gestellt
worden - ließ die Widerstandsfront gegen den verordneten "Konsens"
sich aufbrechen.
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Im Darwin-Jahr: Darwin widerlegt? |
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Gesellschaft -
Streitschriften
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Geschrieben von Jürgen Scheffler
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Sonntag, 6. Dezember 2009 |
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In den
letzten Jahren ist eine merkwürdige
Zunahme der Kritik an Darwins Evolutionstheorie zu verzeichnen. War
solches früher eher religiösen Fanatikern vorbehalten, scheint es
inzwischen sogar eine wachsende Anzahl Stimmen aus der Wissenschaft
zugeben, die an Darwins Theorien und ihren Nachfolgern zerren.
Prinzipiell ist in solchen Fällen für den modernen Menschen zwar
Gelassenheit angebracht, denn getreu dem naturwissenschaftlichen
Prinzip war bislang davon auszugehen, dass einer überholten Theorie
eine bessere, leistungsfähigere folgt. Leistungsfähiger deshalb,
weil sie uns ein besseres Verständnis der uns umgebenden Welt und
unseres Wirkens darin ermöglichen sollte.
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Die perfekte Katastrophe... |
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Politik -
Kommentar
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Geschrieben von Jürgen Scheffler
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Montag, 28. September 2009 |
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Nun
ist das geschehen, was hier im Artikel Haifischbucht
vorher gesehen wurde: die Bundestagswahl ist gelaufen und es wird
eine schwarz-gelbe Regierung geben. Die Niederlage für die weniger
Privilegierten unserer Gesellschaft ist vorläufig allumfassend. Der
ehemalige Clipper SPD ist versenkt. Wieder gibt es für geschätzte
20% der Bevölkerung keine politisch wirksame Interessenvertretung im
Parlament - trotz ihres rasant wachsenden Anteils in unserer
Gesellschaft. Und dies ausgerechnet in Zeiten, wo das hergebrachte
Wirtschafts- und Finanzsystem sich im heillosen Zerfall befindet. Zu
befürchten ist konkret, dass sie dies in vielfacher Hinsicht zu
spüren bekommen werden. Möglich machten dies rund 2 Mio daheim
gebliebene SPD-Stamm-Wähler, die den katastrophalen
Fehlentscheidungen der SPD-Führung während der großen Koalition
nun noch die Krone aufsetzten. In absoluten Zahlen gemessen liegen
die Stimmenverluste der SPD im 30%-Bereich – und bildet damit einen
ausschlaggebenden Beitrag zur schwarz-gelben Machtergreifung.
Angesichts der historischen Krisen-Herausforderungen für unsere
Gesellschaft gerät so die schlechteste Wahlbeteiligung bei einer
Bundestagswahl zu einem unmissverständlichen Menetekel, das mit dem
Zusammenbruch der ehemalig großen Volkspartei des sozialen
Ausgleichs einhergeht. Die Niederlage der SPD ist vollkommen – Nach
der Ohrfeige vom guidomobilen Westerwelle setzte es noch am Wahlabend
die von Angela Merkel erklärte Beendigung der großen Koalition.
Ihre Union ging nach Prozenten kaum geschwächt aus der großen
Koalition hervor, während sage und schreibe über 11% Verlust der
SPD-Basis die Irreführung des Seeheimer Weges endgültig mehr als
deutlich machen sollten. Mit nicht wahrnehmbaren oder gar
widersprüchlichen Positionen kann man eben keine Wähler begeistern.
Schröder gelang dies 2005 nur, weil viele eingelullte Genossen den
Knall noch nicht gehört hatten.
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Hauch des Unwirklichen... |
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Politik -
Report
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Geschrieben von Jürgen Scheffler
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Mittwoch, 23. September 2009 |
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„Ja
– wie - ist denn schon wieder 1. April?...“ mag sich da manche(r)
fragen, wenn er oder sie am vergangenen Wochenende auf der Website
einiger namhafter Nachrichtenmagazine solche
Scherzartikel zu lesen bekam. Was im provinziellen Kabarett
eventuell noch zu ein paar müden Schenkelklopfern reichen könnte,
gewinnt enorm an Brisanz wenn man berücksichtigt, dass Behörden
diese haarsträubende Gurkenstory um den clownesken Bekkay Harrach
offenbar auch noch ernst nehmen. Man rechnet ihn gar der mittleren
Führungsebene der eher sagenhaften denn realen Al Quaida zu und
spricht gar von einer Bonner Terrorzelle. Die Sehnsucht gewisser
Kreise nach einem realen terroristischen Gegner muss wohl groß sein.
Dann endlich könnte man doch mal wieder so richtig durchgreifen –
so nach dem Muster Reichskristallnacht. Was sich Redakteure bei
Spiegel, Welt und anderen Perlen unseres Medienkartells bei der
Ausschlachtung dieser Posse gedacht haben, entzieht sich unserer
Kenntnis. Allzu viel jedenfalls kann es nicht sein – und daneben
drängt sich der Verdacht des Drogenkonsums auf. Vielleicht wird auf
den Redaktions-Konferenzen ja ein Bundeswehr-Direkt-Import von
unserer fernöstlichen Selbstverteidigungsgrenze gereicht? Nun –
wer weiß das schon. Das Ergebnis indes spricht für sich... Doch
kehren wir zurück zu den wirklich wichtigen Dingen dieser Tage. Wir
stehen unmittelbar vor den „sogenannten Wahlen“ zum deutschen
Bundestag – und so wahr ich hier sitze und schreibe: seit Monaten
wohne ich dem mit Abstand merkwürdigsten Wahlkampf bei, den ich
jemals erlebt habe. Vor allem: Sollten Wahlen nicht dadurch
gekennzeichnet sein, dass es Alternativen gibt, zwischen denen der
Wähler wählen kann? Und das kann man anlässlich dieser Wahl ja nun
wirklich nicht behaupten...
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