Mittwoch, 29. März 2017

Satiraden

Oettinger stürzen... Satire. "Oettinger stürzen" wird unter Langzeitarbeitslosen als "Running Gag" immer beliebter. Wie diese Meldung einmal mehr zeigt...  weiter...


Gegendarstellung (Real-Satire) Diesem Stern-Beitrag des Monats Januar lag ein bedauerlicher Irrtum zugrunde und er wurde daher kürzlich vom Stern gegen dargestellt.  weiter...


WIESO Tipp (Real-Satire) Die Mühlen der deutschen Justiz mahlen langsam aber gründlich - sagt man ihnen nach. Wie man am Ausgang des Skandal-Prozesses um die Berliner Landesbank (der Spiegel berichtete hier) erkennen kann, wurde am Ende aber doch alles gut...  weiter...


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Wieder und wieder... (Real-Satire) Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit gelang der FTD gestern am 20.03.2007 der erste Feldtest eines völllig neuen Prototyps für den politischen Beitrag der Zukunft.  weiter...


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Unendliche Geschichte...
Benutzer Bewertung: / 4
Politik - Kommentar
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Sonntag, 22. Februar 2009

Religion hat in der realen Politik und in den internationalen Beziehungen nichts verloren. Und das ist gut so - denn heutige Gesellschaften beherbergen zumeist eine Vielzahl von Religionen, deren Unversöhnlichkeit untereinander möglichst keine Pforte in die Realität mehr zu öffnen ist. Die jüngste Kritik des Zentralrat der Juden in Deutschland an Schröders Besuch im Iran gibt hier ein leuchtendes Beispiel ab. Nur religiös vernebelten Hirnen ist plausibel zu machen, wieso der Besuch eines Ex-Kanzlers in einem der fortgeschritteneren muslimischen Staaten dem Ansehen Deutschlands Schaden zufügen soll. Es kann nichts Falsches daran sein, wenn angesichts der hochbrisanten Lage in der Region alle maßgeblichen Mächte in Gespräche eingebunden werden. Daran gibt es nichts aber auch gar nichts zu kritisieren - insbesondere dann nicht, wenn man selbst keinerlei zivilisationskonforme Vorschläge vorzuweisen hat. Gespräche bedeuten weder die Aufwertung der Holocaust-Leugnung durch Ahmadinedschad noch der rückwärtsgewandten Vermengung von Religion und Politik, die in der islamischen Republik Iran - aber durchaus auch in Israel - anzutreffen ist. Gespräche bedeuten zunächst einmal keine Toten, sondern lediglich die Akzeptanz der Realitäten. Im Gegensatz zu jedweder Militäraktionen bergen sie zumindest ein Quentchen Chance, in der Entschärfung dieses Dauerbrenners unter den Weltkonflikten zur Abwechslung vielleicht einen winzigen Schritt voran zu kommen.

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Warum in die Ferne sehen...
Benutzer Bewertung: / 3
Politik - Kommentar
Geschrieben von Administrator   
Mittwoch, 14. Januar 2009

Dieser Tage in Duisburg: Menschen - wenn auch überwiegend muslimischen Glaubens - demonstrieren gegen das Unrecht, dass der Staat Israel nun schon das ganze Jahr lang gegen die andersgläubigen Insassen des Freiluftgefängnisses Gaza verübt. Das ist kein Anti-Semitismus, sondern traurige Tatsache. Fernab jeglicher Verhältnismäßigkeit drischt die gewaltigste Militärmaschinerie des Nahen Ostens auf einen winzigen Landstrich ein. An die 1.000 Palästinenser kamen schon zu Tode... 250 mal so viel, wie durch den Ofenrohr-Beschuss der letzten Jahre - und immer noch gibt es Leute, die glauben, der Staat Israel habe ein Recht auf ungezügelte Selbstverteidigung. Diese Leute stört auch nicht, dass Israel diese Eskalation zuvor bewusst und nach besten Kräften herbei geführt hat... Stichwort: Embargo, Stromsperren etc. Aber selbst in unserem Duisburg gibt es immer noch Schwachtmaten, die es angesichts der dramatischen Lage für Israelis... (hier und da mal einen Raketenalarm) ... für nötig hielten, an dem *bekannten“ Demoweg der Anderen die Davidsstern-Flagge im Schlafzimmerfenster zu präsentieren. Wie man hier lesen kann, waren die Fahnenaufhänger selbst zu keinem Zeitpunkt anwesend - somit ging es bestenfalls um die Lappalie „Sachbeschädigung“.

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Schwieriges 2009
Benutzer Bewertung: / 2
Politik - Report
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Montag, 5. Januar 2009

Mal wieder ist es so weit: wir beginnen ein neues Jahr - Nr. 2009 seit der neuen Zeitrechnung. Während die meisten Leute noch hoffen, so schlimm werde es schon nicht werden, treten wir mit düsteren Prognosen in dieses neue Jahr ein. Dazu passend: ein besonders prächtiges Feuerwerk zum Jahreswechsel hat sich Israel mit seiner Operation „Gegossenes Blei“ (eine Wortwahl von fast brachialem Zynismus...) ausgedacht und konnte so - wer hätte je damit rechnen können - die in Gaza immerhin auch demokratisch gewählte fundamentalistische Hamas zu weiterem Mitmachen ermuntern. Nun schmeißen und schießen sie sich dort - wenn auch etwas asymmetrisch - gegenseitig ihre Arsenale an Feuerwerk um die Ohren. Wozu das alles gut sein soll, weiß vermutlich niemand der Kontrahenten so recht. Fest stehen nur die Verlierer - all jene, die auf beiden Seiten ihr Leben verloren haben und noch verlieren werden. Und wie immer, wird man unter den Opfern kaum diejenigen finden, die die Verantwortung für diesen Irrsinn tragen. Menschen hüben wie drüben sollten sich daran gewöhnen, dass ihre Taten Folgen haben - dies gilt im unseligen Nahen Osten genau so wie hier. Unsere Welt - oder genauer vieles von dem, was sie begründete - ist aus den Fugen geraten. Wie stets, zählt nicht das im Moment Offensichtliche und schon gar nicht das Schöngeredete, sondern schlicht und einfach das, was ist und leider auch das, was da noch kommen wird...

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Weg mit Hartz...
Benutzer Bewertung: / 3
Gesellschaft - Streitschriften
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Mittwoch, 17. Dezember 2008

Was ist nur mit dem Michel los?“ Wiederholt tauchte diese Frage jüngst sogar in den Medien auf - unter all dem anderen wirren Zeug - wie zum Beispiel dieses hier. Da macht sich ein Journalist, der sich noch zum Kreis der Profiteure herrschender Unvernunft zählen darf, auf zynische Weise lustig über jene Leute, die da in Hamburg schon zum 222sten Male gegen die Hartzgesetze demonstrierten. Grad so, als habe der Schreiberling die Weisheit mit dem Schaumlöffel gefressen, mischt er therapeutisch-mitleidige Untertöne in seine Berichterstattung. Ganz offensichtlich ist dem Autor nicht klar, auf welcher Seite des Zoogitters er eigentlich steht... Das ist erstaunlich. Denn gerade als Profi bräuchte er sich nur einmal ein wenig die anderen Schlagzeilen anzusehen: hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier - und ihm sollte eigentlich klar werden, auf welcher Seite er als Verteidiger eines implodierenden Systems steht. Die Demonstranten hatten schon 2004 Recht, das ist längst bewiesen. Ihre Beschwerden - vor allem hinsichtlich der Entrechtung, die Hartz IV bedeutet - waren und sind völlig angebracht. Die Demos legen den Finger in die eitrige Wunde unserer Zeit, die glaubt, sie wird höchst grundlegende Systemprobleme auf dem Rücken von gesellschaftlichen Minderheiten lösen können. (Gab es schon mal - diese irrige Ansicht...). Natürlich wird dies nicht funktionieren - es dauert eben nur eine Weile, bis Alle es merken. Eigentlich sollte unser Autor sich freuen über jeden Einzelnen, der noch demonstriert - Es sind friedliche Demonstrationen, die niemandem ein Haar krümmen. Inzwischen zeichnen sich indes längst Indizien ab, die die Systementgleisung selbst für seine bisherigen Mitläufer noch spürbar machen wird... (Link). Immerhin vertritt die Betroffenen hier ein mächtiger Interessenverband - was man von HartzIV-Gepeinigten nicht behaupten kann.

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Advent 2008
Benutzer Bewertung: / 4
Politik - Report
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Mittwoch, 3. Dezember 2008

Das erste Kerzlein brennt - und die Gemengelage im sich seinem Ende zuneigenden 2008 wird immer unübersichtlicher. Dabei scheint es, das Jahr 2008 ist keineswegs das Einzige, was sich da dem Ende zuneigt... Weltweit erleben wir ein zähes Ringen der Politiker um dieses eine, was im Grunde noch nie funktionieren konnte. Fast kommt es Einem vor, wie bei Götterbeschwörungen der Antike. Jedes noch so große Opfer wird auf dem Altar dargebracht für etwas, was nicht funktionieren kann. Ob das nun Demokratie, gesellschaftlicher Zusammenhalt, Umwelt oder was auch immer sonst ist... Es gibt ja virtuelle und reale Katastrophen. Eine virtuelle Katastrophe ist, wenn ein Milliardär einige seiner Milliarden verliert (Merckle). Halb so schlimm - unwichtig - belanglos - wird schon nicht am Hungertuch nagen müssen, der Gute. Reale Katastrophen sehen anders aus: Viele bereits verlieren zum Beispiel ihre Jobs, andere bangen um ihren Jobs, Millionen Menschen in den USA um ihre Renten - in der Folge dessen, was nicht funktionieren kann. Die Hatzler hierzulande haben eh kein Problem - denn das christliche Hochfest des Konsums wird für sie, wie alle Jahre zuvor, auch ausfallen. Vom großen Gipfel - viele haben ihn zu Recht schon wieder vergessen - bleibt ein Zeichen zurück. Statt früher 8 wollen nun 20 führende Nationen der Welt darin zusammenarbeiten, das zu stabilisieren, was nicht funktionieren kann. Alle weiteren Zeichen standen auf Ratlosigkeit...

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Yes, we did...
Benutzer Bewertung: / 3
Politik - Kommentar
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Mittwoch, 5. November 2008

Hoffnung auf Wandel. Gestern Nacht präsentierte die Bevölkerung der Vereinigten Staaten den US-Konservativen und ihren Bewerbern die Rechnung für acht Jahre G. W.Bush. Auch und gerade aus Sicht der Amerikaner muss da wohl Einiges zusammengekommen sein, denn die Bevölkerung entschied sich in einer solchen Eindeutigkeit für einen Kandidaten und seine Partei, dass es Beobachtern im hiesigen Politik- und Parteienestablishment kalt den Rücken herunter laufen muss. Verstörend für sie muss sein, wie das Phänomen Barack Obama selbst in europäischen Bevölkerungen auf eine neue, nur schwer berechenbare Begeisterung gestoßen ist. Ab heute kann sich dort niemand noch sicher sein, dass er nicht vom seinem Stuhl gefegt würde, wenn er gegen einen solchen Kandidaten anzutreten hätte. Obwohl anderer Hautfarbe, obwohl multikultureller Herkunft und obwohl er nicht zu den engeren Zirkeln des amerikanischen Establishments gehört, fuhr Barack Hussein Obama jr., wie er mit vollem Namen heißt, einen Erdrutschsieg für die Demokraten der USA ein, der seines Gleichen sucht. Nicht nur in der Präsidentschaftswahl ließ der Verfassungsrechtler seinen Gegenspieler McCain um Längen hinter sich - auch wird er sich sowohl im Kongress wie im Senat auf eine komfortable Mehrheit stützen können.


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