Mittwoch, 22. November 2017

Satiraden

Oettinger stürzen... Satire. "Oettinger stürzen" wird unter Langzeitarbeitslosen als "Running Gag" immer beliebter. Wie diese Meldung einmal mehr zeigt...  weiter...


Gegendarstellung (Real-Satire) Diesem Stern-Beitrag des Monats Januar lag ein bedauerlicher Irrtum zugrunde und er wurde daher kürzlich vom Stern gegen dargestellt.  weiter...


WIESO Tipp (Real-Satire) Die Mühlen der deutschen Justiz mahlen langsam aber gründlich - sagt man ihnen nach. Wie man am Ausgang des Skandal-Prozesses um die Berliner Landesbank (der Spiegel berichtete hier) erkennen kann, wurde am Ende aber doch alles gut...  weiter...


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Wieder und wieder... (Real-Satire) Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit gelang der FTD gestern am 20.03.2007 der erste Feldtest eines völllig neuen Prototyps für den politischen Beitrag der Zukunft.  weiter...


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Georgien - und kein Ende...
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Politik - Kommentar
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Mittwoch, 27. August 2008
Nun - man kommt nicht umhin - wir haben eine waschechte Krise! Nämlich: die sogenannte Georgienkrise! Da fordert ein in USA ausgebildeter Hasadeur die Großmacht Russland heraus und bekommt eins auf die Mütze. Und unsere Medien samt Kanzlerin quellen über vor Schwachsinn zu diesem Umstand. Das zeigt - es gibt Leute, denen ist daran gelegen das Verhältnis zu Russland und deren - zugeben geschickt und nicht ohne Hinterlist agierendem Ex-Präsident Putin weiter zu beschädigen... Dabei geht es nicht um Putin oder sonst irgeneinen Prommi - hier werden Völker aufeinandergehetzt um Kriege vorzubereiten, an denen Einzelne gar prächtig verdienen werden. Für diejenigen die unseren Medien immer noch glauben, sei einmal erwähnt, dass Georgien unweit des Iran liegt. Weiters sei erwähnt, dass der Iran weiter finster entschlossen ist, Erdölgeschäfte in Euro statt Dollar abzuwickeln. Eigentlich reicht das schon, um das, was da in und um Georgien gerade abgeht, zu durchblicken. Mehr interessiert die daran beteiligten Akteure auch nicht. Diejenigen die dabei sterben, gehören übrigens nicht zu den Akteuren, sondern zu den Opfern - und zwar solchen Opfern über die man weder heute noch morgen noch übermorgen je sprechen wird...

 

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Laus im Pelz...
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Politik - Kommentar
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Samstag, 2. August 2008

Landauf und Landab haben die Medien ihr Sommerloch-Thema – der diagnostizierte Niedergang der SPD, in Verkennung der wahren Ursachen exemplarisch vorgelebt durch die Parteikarriere des Wolfgang Clement. Weitgehend einig geben sich die Kommentatoren darin, der Parteiausschluss eines derart „verdienten“ Politikers sei unangemessen. Der wahre Kern dieser Behauptung dürfte bestenfalls darin liegen, dass Wolfgang Clement wirklich nicht schlecht verdient hat an seiner Parteimitgliedschaft in der SPD. Wo darüber hinaus sonst seine „Erfolge“ für die SPD liegen, bleibt eher im Dunkeln – denn da gibt es überraschend wenig Spektakuläres zu verzeichnen.

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Der flotte Karren - 2009 plus
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Politik - Kommentar
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Mittwoch, 9. Juli 2008

 

Der Zahl 2010 scheint Magie inne zu wohnen – immerhin bildet sie den Namensteil eines Programms, welches außer für das Land auch für jene Partei, der Schröder angehörte, desaströse Auswirkungen zeitigte: Agenda 2010. Fast scheint es (siehe hier), die Wahlkampfstrategen der CDU möchten daraus nun am liebsten „Angela 2010“ machen, was durchaus als ernstzunehmende Drohung zu verstehen ist. Mit der zerrissenen SPD dümpelt die einzige gesellschaftlich nennenswerte Gegenkraft gegen neoliberale Unvernunft derzeit ziel- und planlos vor sich hin, während undurchschaubare Scharen von Lobbyisten und Interessengängern das Land weiter in Richtung Absurdistan vor sich her treiben. Der nächste Wahlkampf rückt in den Fokus – und sogleich überbieten sich die Parteien in der Absonderung sogenannter „Wahlversprechen“. Das sind Konstrukte, die sich in meist berechenbaren Milliardenbeträgen bei den Staatshaushalten niederschlagen und von denen Politiker glauben, dass sie hiermit Wählerstimmen „kaufen“ könnten. Wobei „kaufen“ nicht ganz die richtige Formulierung ist – denn das Geld, was sie da verprassen, gehört ihnen ja nicht einmal...

 

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Ball der Demokraten...
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Politik - Kommentar
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Samstag, 23. Februar 2008

 

Die Wahlen in Hessen und Niedersachsen sind entschieden – die in Hamburg steht unmittelbar bevor. Viele mag erleichtert haben, dass die Hessen dem Populismus-Salto Kochs eine deutliche Absage erteilten. Es scheint, als machten sich so langsam doch Grenzen in dem bemerkbar, was sich unsere Gesellschaft an Absurditäten bieten lässt – und das ist gut so. Gemessen an den erratischen Kommentaren der CDU-Führung darf auf höchste Alarmstimmung innerhalb der CDU und der hinter ihr versammelten Machtelite geschlossen werden. Schließlich macht auch der angeblich so „strahlende“ Sieger Wulff mit rund 6% Verlust nicht unbedingt den Eindruck eines Fels in der Brandung. Die SPD indes hat an einem noch viel schwerwiegenden Problem zu knabbern – und zwar an ihrer „hausgemachten“ Linksphobie. Inzwischen – viele werden denken: endlich - hat der SPD-Vorsitzende Beck hier mit diskreten Lockerungsübungen begonnen...

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Außen nicht anders als Innen...
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Politik - Kommentar
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Montag, 21. Januar 2008

Unser Land ist ja vorläufig noch Exportweltmeister... Natürlich bleibt es der Welt da nicht erspart, auch Absurditäten exportiert zu bekommen, ob sie nun will oder nicht. Das ist allein schon deswegen so, weil wir zwei Arten von Außenpolitik haben – eine verkörpert durch Außenminister Steinmeier, und eine als Fluchtpunkt für unsere Kanzlerin. Dorthin nämlich flieht sie gewöhnlich, wenn die Ministerpräsidentenriege ihrer Partei es mal wieder zu bunt treibt. Und weil Außenpolitisches im Detail schwer zu überblicken ist, haben auch die Medien etwas davon – wenigstens da können sie unsere Ex-FDJ-Sekretärin mal so richtig glorifizieren, wozu auch keine Gelegenheit versäumt wird. Damit das mit dem Loben auch klappt, muss man vor allem Eines: mit Blindheit geschlagen sein. Wie sich das dann liest, erfährt man in diesem Spiegelartikel beispielhaft für viele andere dieser Art. Hier wird so getan, als legitimieren aktuell 146 Sitze die CDU/CSU, den Koalitions-“Partner“ SPD mit 145 Sitzen immerhin auf ihrem ureigensten Ressortsektor völlig unter zu buttern – sozusagen das Natürlichste in einer parlamentarischen Demokratie - zumindest wenn eine solche in Absurdistan veranstaltet wird. Krach gäbe es vor allem – so wird suggeriert – doch nur, weil die SPD sich permanent dem Kompromiss verweigere...

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Angst essen Verstand auf...
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Politik - Report
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Samstag, 12. Januar 2008

Man kann ja nicht wirklich sagen, dass sich in Absurdistan nun überhaupt nichts zum Besseren gewendet hätte. Bei der guten alten Tante SPD scheint immerhin inzwischen angekommen, dass noch eine Legislaturperiode nach Art der gegenwärtigen Großen Koalition ihre Existenz als – sagen wir mittelgroße – Volkspartei endgültig in Frage stellt. Der Haupterbe Schröders, Franz Müntefering, kehrte ja elegant der Spitzenpolitik den Rücken und vererbte so der geschundenen Partei etwas mehr Bewegungsraum. Begriffsstutziger gibt sich da schon die trotz fast gleicher Sitzzahl im Bundestag gefühlt allein regierende CDU. In Hessen glaubt da nämlich Andenpaktierer Roland Koch – offenbar in Anlehnung an den talentierten Grabredner Oettinger - er könne bis zur Landtagswahl mit rechten Parolen noch Punkte sammeln. Auf ihm und seinem Kabinett lastet jedoch eine beachtliche Hypothek in punkto Armen- und Randgruppen-Bashing – Stichworte: Elektronische Fussfesseln, Verwandten-Rückgriff bei Hartz IV, Studiengebühren. Nicht zu vergessen der eine oder andere Skandal im Umfeld von Wahlen, Parteispenden sowie seines Aufsichtsratsvorsitz bei Fraport, den Koch jahrelang als „Nebenjob“ zu seinem Amt ausübte. Die gefühlte Stimmung legt nahe: an etlichen Ecken und Kanten bläst der Wind dem neoliberalen Feudalgeist inzwischen zunehmend ins Gesicht. Dass dies allein indes noch keine Abkehr von Absurdistan bedeutet, macht eine kurze Bestandsaufnahme schnell deutlich. 

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