Es
konnte ja nicht anders kommen: Konzerne „globalisieren“ - während
die für die Massen der Menschen so wichtigen Konstrukte vom Typ
„Staat“ und damit deren verfasstes Recht und ihre Demokratien (so
sie eine solche denn haben...) weiter auf die „heimische Scholle“
beschränkt bleiben. Man kann zum Kapitalismus stehen wie man
will – eines steht unumstößlich fest: seiner inneren
Logik gehorchend wird er jede Chance zum gegeneinander Ausspielen
ganzer Staaten und jede Form von Abhängigkeit stets immer nur zu
Einem nutzen: jeden nur möglichen Gewinn ohne Rücksicht auf
Verluste zu machen. Da der Mensch inzwischen weltweiten Problemen und
Bedrohungen ausgesetzt ist, wird sich auch die Organisationsform
seiner Gesellschaften und ihrer Staatsformen fortentwickeln müssen
– die bislang praktizierte „Zusammenarbeit von Regierungen“ als
Form internationaler Politik jedenfalls scheint gescheitert.
Zusammenarbeitende Regierungen sind ebensowenig „demokratisch“
wie weltweit agierende Wirtschaftssubjekte. Und so führte die
jüngere Entwicklung auch zu keiner besseren sondern zu einer
schlechteren Welt – und insbesondere der explosionsartig
anwachsenden Macht internationaler Konzerne ist dringend überhaupt
erst einaml ein Gegengewicht entgegen zu setzen, damit nicht noch
mehr Zukunft, Recht und Interessen breiter Menschenmassen unter die
Räder eines irr- und widersinnigen Reichtums Weniger geraten.
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