Dienstag, 11. August 2020

Satiraden

Oettinger stürzen... Satire. "Oettinger stürzen" wird unter Langzeitarbeitslosen als "Running Gag" immer beliebter. Wie diese Meldung einmal mehr zeigt...  weiter...


Gegendarstellung (Real-Satire) Diesem Stern-Beitrag des Monats Januar lag ein bedauerlicher Irrtum zugrunde und er wurde daher kürzlich vom Stern gegen dargestellt.  weiter...


WIESO Tipp (Real-Satire) Die Mühlen der deutschen Justiz mahlen langsam aber gründlich - sagt man ihnen nach. Wie man am Ausgang des Skandal-Prozesses um die Berliner Landesbank (der Spiegel berichtete hier) erkennen kann, wurde am Ende aber doch alles gut...  weiter...


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Wieder und wieder... (Real-Satire) Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit gelang der FTD gestern am 20.03.2007 der erste Feldtest eines völllig neuen Prototyps für den politischen Beitrag der Zukunft.  weiter...


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Gesamtinhalt
Skandal im Sperrbezirk
Benutzer Bewertung: / 3
Report
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Sonntag, 11. Februar 2007

Wer kennt ihn nicht - den Hit der Spider Murphy Gang aus den 80er-Jahren - jener Zeit, wo die Welt begann, sich hinter den Kulissen entscheidend zu verändern. Die Neuauflage gut 20 Jahre später spielte gestern ebenfalls in München, wo Polizei und Sicherheitskräfte turnusmäßig einen vorübergehenden Sperrbezirk um das Hotel Bayrischer Hof schufen - denn es ist mal wieder NATO-Sicherheitskonferenz - die 43. inzwischen. Doch anders als im Song stahl diesmal ein Mann unserer ersten Frau die Show. Der russische Präsident Wladimir Putin, erstmals Gast auf dieser Konferenz, sparte so gar nicht mit deutlichen Worten - und mischte damit das vampirballartig erstarrte Ritual der längst schwer in die Jahre gekommenen NATO mächtig auf... Anscheinend verträgt die nach simplen Mustern ziselierte Feinstruktur der US-dominierten NATO-Diplomatie derart offene Worte nicht mehr. Ein offenbar geschockter NATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer brachte als Kommentar zustande, Putins Rede sei "...nicht hilfreich..." gewesen... Ein Hauch von Büttenrede haftete indes der Stellungnahme des US-Republikaner-Prommis McCain an, der meinte, es dürfe „kein Platz mehr für sinnlose Konfrontationen sein“ und dabei scheinheilig seine Sorge um die "Demokratie" in Russland bekundete (...wie war das doch gleich mit dem Patriot Acthier zum Vergleich in englisch - und präventiver Kriegführung im Rahmen der Bush Doktrin ?... )

 
Definition Modellgrundlagen
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Modell Elemente
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Sonntag, 11. Februar 2007

Greifen wir unsere einleitende Streitschrift "Geld regiert die Welt" einmal auf und stellen zunächst fest, dass über das, was Gesellschaft ausmacht, über ihre genauen Strukturen sowie über die ihnen wirksamen Zusammenhänge dürften bei weitem mehr "Ansichten", "Meinungen" und "Theorien" bestehen, als über irgendeinen sonstigen Betrachtungsgegenstand des menschlichen Geistes. Dies mag dem Umstand geschuldet sein, dass es Menschen nicht ohne weiteres möglich scheint, ausreichend Abstand zu ihrem persönlichen Lebensumfeld, ihrer kulturellen Prägung und ihrer Lebenserfahrung zu wahren. Genau dies aber ist notwendig, wenn Strukturen identifiziert werden sollen, die für alle - oder zumindest die überwiegende Mehrheit der Menschen - akzeptabel sein können. Toleranz ist gut und schön - hier aber besteht das konkrete Problem, dass man Gesellschaft in nur einer Form realisieren kann. Und diese kann keineswegs beliebig sein - logische Zusammenhänge resultieren darin, dass Fehlentwicklungen sich unmittelbar in Leid für einige oder viele Menschen bemerkbar machen. Gradezu als epochal ist die öffentliche Vernachlässigung zu geißeln, die derartige Aspekt in unserer heutigen Zeit erfahren - die völlig belanglose Frage, welcher Verein Fussball-Bundesliga-Meister wird, scheint bei weitem mehr Menschen zu bewegen als essentielle (Über-)Lebensinteressen. Man muss wohl kein Prophet sein, um festzustellen, dass dies auf Dauer nicht gut gehen kann. Folgen wir hier also den Gedanken aus der Einführung zu unserem Gesellschaftsmodell und versuchen nun, dieses hier in seinen Konturen näher zu definieren.

 
Helfen Talkrunden?
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Sozialwesen
Geschrieben von Administrator   
Mittwoch, 31. Januar 2007

Es gab Zeiten in Deutschland, wo den Deutschen von interessierter Seite das Ausland ständig als Vorbild hingestellt wurde. Dort mache man alles besser und man brauche die dort verfolgten Lösungen auch unbedingt hierzulande - schallte es aus allen Richtungen einer vielstimmigen Meinungsführerschaft. Diese Propagandaform wurde naheliegenderweise meist dann gewählt, wenn es darum ging, besondere soziale Errungenschaften und vermeintliche "Besitzstände" hierzulande abzubauen. Viel ist seitdem geschehen - und so sehr viel abzubauen gibt es da heute nicht mehr. Blicke nach Berlin machen einen indes mit dem Land "Absurdistan" bekannt, dass man offenbar auf dem Gebiet der bisherigen Bundesrepublik Deutschland zu errichten gedenkt. Aber es geschah noch mehr...

 
Politische Kultur...
Benutzer Bewertung: / 4
Zeitgeschehen ab 1980
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Freitag, 26. Januar 2007

Unser gegenwärtiges politisches System muss nicht unbedingt deswegen schon als "schlechtes" System gelten, weil es inzwischen eine Menge an ihm zu kritisieren gibt. Schließlich hat es sich in der Gesamtsicht über viele Jahrzehnte bewährt und zu einer verhältnismäßig vernünftigen Politik der Bundesrepublik Deutschland geführt. Was aber in diesen Zeiten allemal lohnt, ist eine Bestandsaufnahme der aktuellen politischen Kultur hierzulande. Kultur deshalb, weil dieses Wort sehr viel besser den Alltag des politischen Lebens erfasst als die ausschließliche Betrachtung der formellen und rechtlichen Grundlagen eines politischen Systems.

 
Permanentreform
Benutzer Bewertung: / 3
Sozialwesen
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Montag, 22. Januar 2007

Immer wieder Thema bei CogitoSum: das Gesundheitswesen. Aber nicht nur bei uns - kaum scheint nach einer unendlich schweren Geburt das aktuelle Reförmchen eher durch Ermüdung der Kontrahenten als durch überzeugende Gesamtkonzeption voran zu kommen, da zieht am Horizont schon der nächste Konfliktstoff auf. Die nach Medienberichten aufziehende neuerliche Diskussion wird offenbar durch die Erkenntnis transportiert, dass die gegenwärtige Reform zwar einige - nach unserer Ansicht eher marginale - Strukturreformen zwar anpackt, nicht aber insgesamt mehr Geld in die öffentlichen Kassen spült. Nach der langen ebenso erhitzten wie unsinnigen Diskussion um solche Selbstverständlichkeiten wie den Ausgleich zwischen wirtschaftlich unterschiedlich starken Bundesländern, scheint den Reformern dieses Detail aus dem Fokus geraten...

 
BA auf Abwegen?
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Report
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Freitag, 19. Januar 2007

Offenbar hat man mal wieder Großes vor in Absurdistan. Flankierend zur Fabel vom "Boom auf dem Arbeitsmarkt" sehen seit dem vergangenen Donnerstag 1000nde von regelmäßigen Nutzern der Jobbörse auf der bundesweiten Website www.meinestadt.de sich schlagartig mit einem drastisch reduzierten Stellenangebot konfrontiert - und manche dürften sich wohl gefragt haben: "Was ist geschehen?" - Ob Medienstar Orkan Kyrill etwa all die vielen Stellen "weggepustet" hat? Wir bei CogitoSum gingen dieser Frage nach und stießen auf keineswegs weniger Sensationelles - auch wenn feststeht: der Orkan ist unschuldig an dem Vorkommnis.

 
Altenwoche im ZDF
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Kommentar
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Donnerstag, 18. Januar 2007

Wer heute noch selber denkt, sieht sich angesichts der kommerzuiellen Medienwelt zunehmend dem Gefühl ausgesetzt, er stünde vollkommen allein auf weiter Flur. Das öffentlich-rechtliche ZDF verbricht gerade gleich eine ganze Woche zu den Themen "Zukunft der Renten - Zukunft der Alten" und erspart es sich und seinen Zusehern nicht, all den neoliberalen Quatsch wie "auf einen Säugling kommen 2050 zwei über 65-jährige" und ähnliche Lügen fortwährend zu wiederholen. Wer versucht dagegen zu halten, ist schnell als Querulant, Traumtänzer, Sozialromantiker oder Schlimmeres abgestempelt. Wir hier bei CogitoSum haben dieses Thema schon vor einiger Zeit sehr ausführlich bearbeitet (Link1, Link2) - und kamen dabei zu völlig anderen Schlüssen als man uns heute fast schon per Gehirnwäsche einzutrichtern versucht. Offenbar sind wir nicht die Einzigen, die das so sehen. Dieser höchst lesenswerte Link sei allen Menschen empfohlen, bei denen der Verstand gegen den gegenwärtigen Medientsunami der Unvernunft noch rebelliert. Der dort interviewte Fachmann Gerd Bosbach kommt zwar nicht so medienwirksam angehübscht daher wie ein Matthias Horx - aber dafür scheint er seine Arbeit ordentlich zu machen - zumindest legen seine Aussagen diesen Schluss nahe.

 
Kultur der Lüge
Benutzer Bewertung: / 4
Aktuelle Kampagnen
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Dienstag, 16. Januar 2007

Damit es nicht immer nur der Spiegel ist, der bei CogitoSum "sein Fett weg" bekommt - wollen wir unter dem Aspekt "Vierte Gewalt" vom gestrigen Tag noch gleich einen nach legen. Stein des Anstoßes, stellvertretend für den Großteil der meisten Medien: diesmal das ZDF. In diesem Beitrag auf seiner Website will das ZDF offenbar die Arbeitssituation für Menschen über 50 in den Fokus rücken. Diesmal wollen wir uns den Beitrag vornehmen und in Teilen näher analysieren - auch, um die gängigen Strukturen neoliberaler Kommunikation offen zu legen.

 
Die Vierte Gewalt
Benutzer Bewertung: / 3
Aktuelle Kampagnen
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Sonntag, 14. Januar 2007

Wieder einmal ist es der Spiegel - bzw. das was in ihm geschrieben wird, was uns zum Nachdenken, dies mal über die "vierte Gewalt", veranlasst. Damit gemeint ist die Macht der Medien - jene Macht, die bei der Verfassung heutiger Gesellschaften unberücksichtigt blieb, als man seinerzeit die Gewaltenteilung konzipierte. Wir leben in Umbruchzeiten - das dürfte sich wohl herumgesprochen haben - und damit wird die Frage "Wo wird es denn hingehen?" unausweichlich. Seit altersher scheint es für Menschen faszinierend, über die Zukunft nachzudenken - Eingeweideschauer, Hellseher und Astrologen waren seit Jahrtausenden Begleiter zumeist der Mächtigen und Reichen - und daran scheint sich bis heute wenig geändert zu haben. Allenfalls die wenig ästhetische Praxis der Eingeweideschau wich angeblich "wissenschaftlicher" Betrachtung. Ein gutes Bild über den heutigen Stand der Zunft lässt sich aus diesem Spiegel-Interview gewinnen - dessen viel versprechende Überschrift "Gesellschaft 2067" uns natürlich anziehen musste.

 
Das war 2006
Benutzer Bewertung: / 4
Report
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Montag, 1. Januar 2007

Ich hoffe, verehrte LeserInnen, dass Sie alle wohlbehalten in 2007 angekommen sind. Lassen Sie uns an dieser Stelle eine kurze Reise durch das vergangene Jahr unternehmen, mit der wir bei einem der wichtigsten Themen für unmittelbare Zukunft der Menschheit überhaupt beginnen wollen. Weitaus mehr als in vorangegangenen Jahren war 2006 von Krieg und Kampf der Kulturen die Rede - und es steht zu befürchten dass es einestages das Schicksal der Menschheit selbst sein könnte, welches hier weiteres Ignorieren, Nichtdenken oder Schönreden hart abstrafen könnte. So begann 2006:

 
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