Freitag, 21. Juli 2017

Satiraden

Oettinger stürzen... Satire. "Oettinger stürzen" wird unter Langzeitarbeitslosen als "Running Gag" immer beliebter. Wie diese Meldung einmal mehr zeigt...  weiter...


Gegendarstellung (Real-Satire) Diesem Stern-Beitrag des Monats Januar lag ein bedauerlicher Irrtum zugrunde und er wurde daher kürzlich vom Stern gegen dargestellt.  weiter...


WIESO Tipp (Real-Satire) Die Mühlen der deutschen Justiz mahlen langsam aber gründlich - sagt man ihnen nach. Wie man am Ausgang des Skandal-Prozesses um die Berliner Landesbank (der Spiegel berichtete hier) erkennen kann, wurde am Ende aber doch alles gut...  weiter...


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Wieder und wieder... (Real-Satire) Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit gelang der FTD gestern am 20.03.2007 der erste Feldtest eines völllig neuen Prototyps für den politischen Beitrag der Zukunft.  weiter...


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Politik
Medienkrise PDF Drucken E-Mail
Benutzer Bewertung: / 5
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Donnerstag, 25. Februar 2010

Gestern am 24.02.2010 veröffentlichte der Stern diese Meldung ( Link ) Hiernach hat die aus dem Burda-Verlag stammende Illustrierte die "BUNTE" das Unternehmen CMK Group damit beauftragt, "Bilder über Affairen von Politikern zu beschaffen". Was auf den ersten Blick eher harmlos daher kommt - schließlich ist dieses Vorgehen in der Klatsch-Presse gang und gäbe - gewinnt an Brisanz, wenn sich die Sache etwas näher ansieht. Erstens: Mit Müntefering, Lafontaine und wohl auch Seehofer sind besonders profilierte Politiker betroffen. Zweitens gibt es ein rechtstaatliches Problem mit den Mitteln, die CMK einsetzte um ihrem Auftrag nachzukommen. Observation, Observationswohnungen und allerlei weitere Tricks kamen nach Aussage ehemaliger CMK Mitarbeiter zum Einsatz. Gleich was die BUNTE von sich gibt - dies übersteigt einsehbar den Umfang einer "Fotorecherche". Warum das ist so ist - und warum dahinter etwas steckt, worüber man am liebsten nicht sprechen möchte, legt ein Blick auf das Angebot der CMK Group schnell offen...

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Die Medien und das Böse... PDF Drucken E-Mail
Benutzer Bewertung: / 3
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Samstag, 1. November 2008

Welche Drogen sie nehmen, ist nicht genau bekannt - aber sie scheinen äußerst wirksam zu sein. Um mal mit meiner Tradition zu brechen, immer nur auf den SPIEGEL einzudreschen, ist diesmal DIE ZEIT an der Reihe. Wer in diesen Tagen den Kommentar hier von Josef Joffe, immerhin einer der Herausgeber dieses Presseschwergewichtes, gelesen hat, kann nur zu der Erkenntnis gelangen: da leben doch tatsächlich mitten unter uns Menschen in einem in sich völlig abgeschlossenen Paralleluniversum. Als wäre dort noch Maggie Tatcher mit ihrer abstrusen Irrsinnslehre, „... there no such thing like society...“ ( so etwas wie eine Gesellschaft gibt es nicht...), auf dem Höhepunkt ihres unseligen Wirkens, predigt Kapitalismus-Papst Josef Joffe da den „Urbi et Orbi“ eines ominösen „demokratischen Kapitalismus“ von seiner ZEIT-Kanzel herab, dass es einem angesichts staatlicher Rettungs-Billionen weltweit schier die Augen verdreht und Ohren kräuselt. Auffallend indes die inhaltliche Nähe des Geschwalls zu Reinhard Mohr vom Spiegel, der es wie kaum ein anderer versteht, Beiträge der unverdächtigen Rubrik Kultur zu Festivals neoliberaler Gehirnwäsche umzufunktionieren, ALLEN politischen Kommentatoren des ZDF, diversen medienpräsenten Professoren und natürlich den meisten Politikern ALLER Parteien mit Ausnahme vielleicht der Linkspartei, sowie - der Konzentration der Medienunternehmen sei dank - geschätzten rund 90% des sonstigen publizierten Pressebestandes in Absurdistan überhaupt.

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Nicht alles sollte käuflich sein... PDF Drucken E-Mail
Benutzer Bewertung: / 4
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Samstag, 11. Oktober 2008

Ein absonderlicher Höhepunkt von Desinformation und Verdeutung ist dieser Beitrag in der Welt. Angesichts der Folgen muss erzürnen, mit welcher Unverfrorenheit sattsam bekannte Mietmäuler hier den logischen Doppel-Rittberger hinlegen und allen Ernstes die gleichberechtigte Erwerbsarbeit von Frauen als EINE Ursache der Finanzkatastrophe ausmachen. Sie gar als von der Mittelschicht herbeigeführt darstellen. Bei diesem Angriff auf jeden IQ über 15 fehlen hier natürlich nicht: unser altbekannter Professor Bude, der es noch fertig bringen wird, den Ruf der Soziologie als ernsthafte Wissenschaft völlig zu desavouieren. Wann immer es absurden Blödsinn unter die Leute zu bringen gilt, sind er und seine Netzwerkskollegen zur Stelle. Und nicht nur er. Ein offenbar völlig losgelöster Uwe Jean Heuser fordert heute auf Zeit-Online, Beschäftigte müssten nun Lohnzurückhaltung üben, weil ja die Krise die Staatshaushalte so sehr belasten werde. Inflationsgefahren redet er klein und ansonsten werden gleich absatzweise Tränen über das befürchtete „Nullwachstum“ vergossen. Kein Wort über die strukturellen Defizite, die der Krise zugrunde liegen - und keines über die mit ihr herauf beschworenen Gefahren für das Leben der Nicht-Millionäre. Kein Wort darüber, dass das Kernarsenal neoliberaler Thesen sich samt und sonders komplett selbst widerlegt hat. Hatte Heuser etwa einen „Ghostautor“ namens Hundt? Sie alle haben noch nicht begriffen - das hinter dieser Sichtweise stehende Denkgebäude ist am Ende - Bankrott - seit Wochen Tag für Tag millonenfach nachzulesen. Wenn man so will - die Twin-Tower: Meinungsmanipulation und Selbstbedienung befinden sich im Einsturz.

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Rohrkrepierer in der ARD PDF Drucken E-Mail
Benutzer Bewertung: / 5
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Montag, 30. Juli 2007

Eigentlich sollte uns das Sommerloch verschnaufen lassen - denn die hiesige Politik ist sozusagen "in Urlaub". Dennoch sprudeln die Quellen absurdistanischen Schmierstoffes munter weiter. Einen grandioses Beispiel leistete sich letzte Woche das ARD-Magazin "Panorama" vom 26.7.2007. Dort war dieser Beitrag zu verfolgen, in dem Linken-Chef Lafontaine in bekannter Manier mal wieder mit Jenem beworfen wurde, was man sonst eher in Keramikobjekten anfindet. "Verdrehen" und "Verschweigen" lautete die Überschrift des Beitrags - so quasi als unabsichtliche Zusammenfassung seines Inhalts. Und wie wir zeigen werden, waren es höchst schmale Bretter, die dort gebohrt wurden - und das auch noch von dünnen Kanten her. Schon der reißerische Ansatz: "Die Berliner Republik hat einen neuen Demagogen" deutet auf schweres Geschütz hin, was man wohl in Stellung zu bringen gedachte. Angeblich nehme Oskar es mit den Fakten nicht so genau - Hallo? Wie ist es denn mit der hochoffiziell geschönten Arbeitslosenstatistik im Lande - die ebenso meilenweit an der Realität vorbei geht, wie das unablässige Schulterklopfen unter den Politclowns aller Coleur wegen der grandiosen Scheinerfolge auf dem Arbeitsmarkt. Doch dass auch schwere Geschütze nicht vor Rohrkrepierern gefeit sind, konnte man gleich in der nächsten Sequenz des Beitrags verfolgen.

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Medienwahl Frankreich... PDF Drucken E-Mail
Benutzer Bewertung: / 3
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Samstag, 12. Mai 2007

Der vergangene Sonntag war kein guter Tag für die Gesellschaften Europas. Das traditionsreiche Volk der Franzosen ging den neoliberalen Versprechungen des Ex-Innenministers und Präsidentschaftskanditaten Sarkozy von der Chirac-Partei UMP letztlich doch auf den Leim. Dieser hat als Innenminister bereits bewiesen, dass er weder über geeignete Konzepte noch hinreichendes Geschick verfügt, die nunmehr auch in Frankreich verschärft zu erwartenden sozialen Konflikte vernunftorientiert aufzulösen. Hätten die Franzosen vor ihrem Urnengang doch lieber ein paar Blicke mehr auf das Nachbarland Deutschland geworfen. Allein schon, weil sich hinter Sarkozy die Wirtschaft und die kommerziellen Medien versammelt haben, lässt dieser Wahlausgang für die "Grande Nation" nichts wirklich Gutes ahnen. Aber allzu hastig gestrickt war er, der durchaus nicht marginale Gegenentwurf der unterlegenen Kandidatin Segolene Royal von der PS, die ihr Ziel am Ende aber um gute 3% verfehlte. Immerhin machte dies diese Wahl in Frankreich anders - dort stand wenigstens überhaupt noch eine politische Alternative zur Wahl. Ob dies auch in Zukunft noch gute französische Tradition bleiben wird, ist nach diesem Wahlausgang allerdings fraglicher denn je.

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