Sonntag, 25. August 2019

Satiraden

Oettinger stürzen... Satire. "Oettinger stürzen" wird unter Langzeitarbeitslosen als "Running Gag" immer beliebter. Wie diese Meldung einmal mehr zeigt...  weiter...


Gegendarstellung (Real-Satire) Diesem Stern-Beitrag des Monats Januar lag ein bedauerlicher Irrtum zugrunde und er wurde daher kürzlich vom Stern gegen dargestellt.  weiter...


WIESO Tipp (Real-Satire) Die Mühlen der deutschen Justiz mahlen langsam aber gründlich - sagt man ihnen nach. Wie man am Ausgang des Skandal-Prozesses um die Berliner Landesbank (der Spiegel berichtete hier) erkennen kann, wurde am Ende aber doch alles gut...  weiter...


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Wieder und wieder... (Real-Satire) Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit gelang der FTD gestern am 20.03.2007 der erste Feldtest eines völllig neuen Prototyps für den politischen Beitrag der Zukunft.  weiter...


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Gesamtinhalt
Laus im Pelz...
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Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Samstag, 2. August 2008

Landauf und Landab haben die Medien ihr Sommerloch-Thema – der diagnostizierte Niedergang der SPD, in Verkennung der wahren Ursachen exemplarisch vorgelebt durch die Parteikarriere des Wolfgang Clement. Weitgehend einig geben sich die Kommentatoren darin, der Parteiausschluss eines derart „verdienten“ Politikers sei unangemessen. Der wahre Kern dieser Behauptung dürfte bestenfalls darin liegen, dass Wolfgang Clement wirklich nicht schlecht verdient hat an seiner Parteimitgliedschaft in der SPD. Wo darüber hinaus sonst seine „Erfolge“ für die SPD liegen, bleibt eher im Dunkeln – denn da gibt es überraschend wenig Spektakuläres zu verzeichnen.

 
Der flotte Karren - 2009 plus
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Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Mittwoch, 9. Juli 2008

 

Der Zahl 2010 scheint Magie inne zu wohnen – immerhin bildet sie den Namensteil eines Programms, welches außer für das Land auch für jene Partei, der Schröder angehörte, desaströse Auswirkungen zeitigte: Agenda 2010. Fast scheint es (siehe hier), die Wahlkampfstrategen der CDU möchten daraus nun am liebsten „Angela 2010“ machen, was durchaus als ernstzunehmende Drohung zu verstehen ist. Mit der zerrissenen SPD dümpelt die einzige gesellschaftlich nennenswerte Gegenkraft gegen neoliberale Unvernunft derzeit ziel- und planlos vor sich hin, während undurchschaubare Scharen von Lobbyisten und Interessengängern das Land weiter in Richtung Absurdistan vor sich her treiben. Der nächste Wahlkampf rückt in den Fokus – und sogleich überbieten sich die Parteien in der Absonderung sogenannter „Wahlversprechen“. Das sind Konstrukte, die sich in meist berechenbaren Milliardenbeträgen bei den Staatshaushalten niederschlagen und von denen Politiker glauben, dass sie hiermit Wählerstimmen „kaufen“ könnten. Wobei „kaufen“ nicht ganz die richtige Formulierung ist – denn das Geld, was sie da verprassen, gehört ihnen ja nicht einmal...

 

 
Ball der Demokraten...
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Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Samstag, 23. Februar 2008

 

Die Wahlen in Hessen und Niedersachsen sind entschieden – die in Hamburg steht unmittelbar bevor. Viele mag erleichtert haben, dass die Hessen dem Populismus-Salto Kochs eine deutliche Absage erteilten. Es scheint, als machten sich so langsam doch Grenzen in dem bemerkbar, was sich unsere Gesellschaft an Absurditäten bieten lässt – und das ist gut so. Gemessen an den erratischen Kommentaren der CDU-Führung darf auf höchste Alarmstimmung innerhalb der CDU und der hinter ihr versammelten Machtelite geschlossen werden. Schließlich macht auch der angeblich so „strahlende“ Sieger Wulff mit rund 6% Verlust nicht unbedingt den Eindruck eines Fels in der Brandung. Die SPD indes hat an einem noch viel schwerwiegenden Problem zu knabbern – und zwar an ihrer „hausgemachten“ Linksphobie. Inzwischen – viele werden denken: endlich - hat der SPD-Vorsitzende Beck hier mit diskreten Lockerungsübungen begonnen...

 
Außen nicht anders als Innen...
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Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Montag, 21. Januar 2008

Unser Land ist ja vorläufig noch Exportweltmeister... Natürlich bleibt es der Welt da nicht erspart, auch Absurditäten exportiert zu bekommen, ob sie nun will oder nicht. Das ist allein schon deswegen so, weil wir zwei Arten von Außenpolitik haben – eine verkörpert durch Außenminister Steinmeier, und eine als Fluchtpunkt für unsere Kanzlerin. Dorthin nämlich flieht sie gewöhnlich, wenn die Ministerpräsidentenriege ihrer Partei es mal wieder zu bunt treibt. Und weil Außenpolitisches im Detail schwer zu überblicken ist, haben auch die Medien etwas davon – wenigstens da können sie unsere Ex-FDJ-Sekretärin mal so richtig glorifizieren, wozu auch keine Gelegenheit versäumt wird. Damit das mit dem Loben auch klappt, muss man vor allem Eines: mit Blindheit geschlagen sein. Wie sich das dann liest, erfährt man in diesem Spiegelartikel beispielhaft für viele andere dieser Art. Hier wird so getan, als legitimieren aktuell 146 Sitze die CDU/CSU, den Koalitions-“Partner“ SPD mit 145 Sitzen immerhin auf ihrem ureigensten Ressortsektor völlig unter zu buttern – sozusagen das Natürlichste in einer parlamentarischen Demokratie - zumindest wenn eine solche in Absurdistan veranstaltet wird. Krach gäbe es vor allem – so wird suggeriert – doch nur, weil die SPD sich permanent dem Kompromiss verweigere...

 
Angst essen Verstand auf...
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Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Samstag, 12. Januar 2008

Man kann ja nicht wirklich sagen, dass sich in Absurdistan nun überhaupt nichts zum Besseren gewendet hätte. Bei der guten alten Tante SPD scheint immerhin inzwischen angekommen, dass noch eine Legislaturperiode nach Art der gegenwärtigen Großen Koalition ihre Existenz als – sagen wir mittelgroße – Volkspartei endgültig in Frage stellt. Der Haupterbe Schröders, Franz Müntefering, kehrte ja elegant der Spitzenpolitik den Rücken und vererbte so der geschundenen Partei etwas mehr Bewegungsraum. Begriffsstutziger gibt sich da schon die trotz fast gleicher Sitzzahl im Bundestag gefühlt allein regierende CDU. In Hessen glaubt da nämlich Andenpaktierer Roland Koch – offenbar in Anlehnung an den talentierten Grabredner Oettinger - er könne bis zur Landtagswahl mit rechten Parolen noch Punkte sammeln. Auf ihm und seinem Kabinett lastet jedoch eine beachtliche Hypothek in punkto Armen- und Randgruppen-Bashing – Stichworte: Elektronische Fussfesseln, Verwandten-Rückgriff bei Hartz IV, Studiengebühren. Nicht zu vergessen der eine oder andere Skandal im Umfeld von Wahlen, Parteispenden sowie seines Aufsichtsratsvorsitz bei Fraport, den Koch jahrelang als „Nebenjob“ zu seinem Amt ausübte. Die gefühlte Stimmung legt nahe: an etlichen Ecken und Kanten bläst der Wind dem neoliberalen Feudalgeist inzwischen zunehmend ins Gesicht. Dass dies allein indes noch keine Abkehr von Absurdistan bedeutet, macht eine kurze Bestandsaufnahme schnell deutlich. 

 
Deutschland im Herbst 07
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Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Donnerstag, 20. September 2007

Ja - inzwischen ist es entschieden! Wieder siegte eine Legende. Langzeitarbeitslose Ingenieure in Deutschland dürfen sich nun auf noch einige Zeit länger in der angeblich so bequemen Hartz-Hängematte einrichten. Vom 1. November an sollen Maschinen- und Fahrzeugbau- sowie Elektroingenieure aus den mittel- und osteuropäischen EU-Beitrittsstaaten leichter nach Deutschland kommen können. Die Verordnung von Arbeitsminister Franz Müntefering (SPD), die das Kabinett billigte, bedarf nicht der Zustimmung des Bundesrats. In beharrlicher Kleinarbeit seit Langem auf wirtschaftseigenen Kommunikationswegen vorbereitet, reagiert unsere "Führung" wie immer schnell und entschlossen, wenn es in die falsche Richtung geht. Denn Absurdistan ist von einer gar fürchterlich entsetzlichen Gefahr bedroht, die angeblich keinerlei Auschub mehr duldet: Fachkräftemangel.

 
Hart, härter - Hartz
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Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Sonntag, 19. August 2007

Hartz muss weg, weil dieser Gesetzesunrat keines seiner vorgeblichen Ziele wirklich erreichen kann - er aber massivem Unrecht in vielerlei Form Tor und Tür öffnet. Wacker ignorieren kollektiv all jene, die für dieses Legislativ-Desaster verantwortlich sind, weiter die logisch-rechtliche Substanz dieses juristischen Mülls. Angesichts Millionen fehlender ordentlicher Arbeitsplätze leistet der nämlich nur Eines: Eine ohnehin unter enormen Druck stehende Gruppe von Bürgern wird etlicher ihrer von der Verfassung garantierten Grundrechte beraubt und zu wehrlosen Opfen behördlicher Gängelei gemacht. Wie das sich anfühlen kann wollen wir in diesem Beitrag, verehrte Leserinnen und Leser, anhand eines konkreten Einzelfalles im Detail aufzeigen - damit auch nicht betroffene Bürger sich ein Bild von den im Lande bereits herrschenden Verhältnissen machen können. Denn längst geht ein Phänomen um in Absurdistan, welches nach Aussage maßgeblicher Politiker und Behördenmitarbeiter nicht existent ist. Dieses Phänomen hat einen Namen: Behörden-Willkür auf Basis der Gesetze zur "Modernisierung des Arbeitsmarktes in Deutschland" - im Volksmund "Hartz-Gesetze". Die könnten - und selbst das nur vielleicht - dann Sinn machen, wenn wir vor einem epochalen Arbeitskräftemangel stünden, weil Millionen Mitbürger lieber auf Sozialhilfe-Niveau die Hängematten bevölkern, anstatt zu "arbeiten". Wie wir alle wissen, ist das Gegenteil der Fall.

 
Marktversagen
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Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Montag, 6. August 2007

Vermutlich von nur Wenigen beachtet ging vor einigen Tagen eine Meldung durch den Medienwald - und zwar diese hier. Inhalt: Ein Mitbürger verfiel auf die asozial-zynische Idee, Arbeitslose bei von ihm gegründeten Scheinfirmen zu "scheinbeschäftigen", um sich daran dann dumm und dämlich zu verdienen. Denn es gibt sehr wohl ein Füllhorn, welches auch hierzulande über Arbeitslose ausgeschüttet wird - wohlgemerkt: Über sie hinweg und an ihnen vorbei. Also stets genau so, dass es ihnen nichts nutzt. Bemerkenswert das Verteidiger-Plädoyer dieses asozialen Subjektes: Hier hätte sozusagen "Geld auf der Straße" gelegen und der Angeklagte habe es halt "aufgehoben". Wenigstens beeindruckte dieses Gewäsch den Richter wenig - der Angeklägte wird für immerhin knapp 6 Jahre gesiebte Luft atmen. Eine gerecht harte Strafe, die leider vielen - vor allem den ganz großen - ähnlich operierenden Indivduen zumeist erspart bliebt. Die Welt wäre fast ein winziges Stück mehr in Ordnung - blieben nicht Ungereimtheiten zurück. Die wichtigste und zugleich am wenigsten durch die Medien kommentierte ist diese: Arbeitslose wurden von Amts wegen per Zwang in die üblen Machenschaften des Angeklagten hinein "gedrückt" oder "vermittelt", wie es auf Behörden-Neudeutsch heißt - und zwar selbst auch dann noch, als längst deutliche Hinweise vorlagen, dass es beim "kleinen Jobwunder" des Angeklagten nicht so ganz mit rechten Dingen zugehen konnte. Dies ist eigentlich als noch skandalöser als die Straftat des Angeklagten selbst zu werten.

 
Renaissance der Unvernunft
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Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Sonntag, 8. Juli 2007

Der Blick auf hiesigen Olymp der Politik in diesen Wochen ist mit Leichtigkeit in der Lage, bei aufmerksamen Beobachtern schwerste Depressionen auszulösen. Wie bei einem Badewannenstrudel schwebt scheinbar jedes noch so kleine Teilchen Unvernunft unaufhaltsam in Richtung der Hauptstadt Absurdistans, um sich dort im Strom des an der Masse der Menschen vorbeifließenden Geldes zu realer Politik zu verdichten. Machen wir uns nichts vor - der 11. September 2001 ist genau jener Tag, an dem irgendjemand gleichsam den Stopfen zog. Was hat die Welt seitdem nicht alles erleben müssen - und doch ist dies alles nur ein müder Abklatsch dessen, was ihr noch bevorsteht. Wie sie dann auf dem Höhepunkt dieser nicht mehr weg zu diskutierenden Renaissance der Unvernunft dann wirklich einmal ausschauen wird, ist kaum kalkulierbar - wobei eigentlich schlimm genug sein sollte, was wir längst haben.

 
Macht Macht dumm?
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Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Montag, 25. Juni 2007

Astronomen prophezeien: uns steht demnächst eine Supernova bevor. Der "nur" 7.500 Lichtjahre entfernte Nachbarstern "Eta Carinae" wird demnächst unter Ablieferung eines mit bloßem Auge sichtbaren Himmelsspektakels implodieren. Nicht viel anders ist die derzeitige Lage in der deutschen Politik. Hier sind es gleich zwei "Sterne", die zur Disposition stehen: erstens die große Koalition im Bund und zweitens die gute alte Tante SPD. Während die gekauften Medien eine Wurtschelei der Kanzlerin nach der anderen als epochale Erfolge feiern, fallen sie über die SPD her wie ein Geschwader Aasgeier. Ja - an der SPD und ihrem derzeitigen Zustand lässt sich in der Tat jenes scharfe Wortmesser wetzen, das sich in Punkto Zustand von Land und Gesellschaft sonst niemand auch nur anzufassen getraut. Mit aller Macht will man glauben und glauben machen, alles war gut und alles wird gut - Deutschlands Eliten scheinen um keinen Preis der Welt bereit, vom Nina-Ruge-Tripp abzurücken. Klar ist aber indes: ohne Erkenntnis der Realität natürlich auch kein halbwegs taugliches politisches Konzept und somit auch kein Weg in eine bessere Zukunft.

 
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