Sonntag, 16. Juni 2019

Satiraden

Oettinger stürzen... Satire. "Oettinger stürzen" wird unter Langzeitarbeitslosen als "Running Gag" immer beliebter. Wie diese Meldung einmal mehr zeigt...  weiter...


Gegendarstellung (Real-Satire) Diesem Stern-Beitrag des Monats Januar lag ein bedauerlicher Irrtum zugrunde und er wurde daher kürzlich vom Stern gegen dargestellt.  weiter...


WIESO Tipp (Real-Satire) Die Mühlen der deutschen Justiz mahlen langsam aber gründlich - sagt man ihnen nach. Wie man am Ausgang des Skandal-Prozesses um die Berliner Landesbank (der Spiegel berichtete hier) erkennen kann, wurde am Ende aber doch alles gut...  weiter...


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Wieder und wieder... (Real-Satire) Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit gelang der FTD gestern am 20.03.2007 der erste Feldtest eines völllig neuen Prototyps für den politischen Beitrag der Zukunft.  weiter...


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Gesamtinhalt
Die Linke im Aufbruch
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Kommentar
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Samstag, 16. Juni 2007

 

Da ist sie nun endlich - nach nicht enden wollenden Geburtswehen konnten auf dem Vereinigungsparteitag der neuen Partei "Die Linke" rund 800 Delegierte erstmals ihres Amtes walten. Feierstimmung! Nach erheblichen Verrenkungen - wir erinnern uns an das merkwürdige Wahlkonstrukt zwischen PDS und WASG zur Bundestagswahl 2005 - ist es nun besiegelt: es gibt in Deutschland wieder eine Linke von nicht vernachlässigbarer Größe. Der zur Zeit des Aufbruchs dieses Projektes erhobene Anspruch, eine Sammlungsbewegung aller Linken sowie des sonstigen gesellschaftlichen Widerstandes gegen die Irrsinnspolitik der neoliberalen Allparteienkoalition hat man sicher nicht einlösen können - noch viel wird hier in den kommenden Jahren zu leisten sein. Aber wie schon die Wahl in Bremen quasi vorwegnahm: Bei der Bevölkerung ist sie nicht unwillkommen - die neue Linke - und dies zu Recht. Endlich eine Partei - deren Wahl nicht dem Wegschmeißen der Stimme gleichkommt - und die kein integraler Bestandteil des verkrusteten Machterhaltungs- und Selbstbedienungskartells der anderen großen Parteien ist.

 

 
Fünf vor Zwölf
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Kommentar
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Freitag, 15. Juni 2007

Den Schuss kann sie noch nicht gehört haben - unsere von "kritischen" Autoren des "kritischen" Mediums Spiegel so auffällig arg hochgelobte Kanzlerin. Sie möchte einen EU-Verfassungsvertrag "Light" - Leicht bedeutet hier, mann ändert Belangloses an der Form und verziert die 500 Seiten mit Änderungsverträgen, sodass die Dekodierung des Gesamtkonstrukts selbst für Juristen zu einer Art Lebensaufgabe wird. Man könnte auch noch einen Goldrand hinzufügen und etliche andere "wichtige" Dinge - eines wird dieses Machwerk niemals werden, eine Verfassung - und schon dreimal keine Vernünftige. Nach der Logik kann so ein Schmarrn die Verfassungen der EU-Mitgliedsländer nicht ersetzen - und legitimiert schon gar nicht, da es weder demokratisch zustande kam, noch so abgesegnet wurde (vor allem auch in Deutschland...). Für weitere Details verweisen wir auf unsere Beiträge hier und hier . Dieses Konstrukt gehört komplett in die Rundablage - kein normaler Mensch auf der Welt braucht diesen "Vertrag" - zumindest solange er kein Millionär ist, was für die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung aller EU-Staaten zutreffen dürfte.

 
Gipfel der Gipfel
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Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Donnerstag, 7. Juni 2007

(Videobeitrag) Zwar opfere ich für diesen Beitrag erhebliche Anteile meines Webspace - aber weil ich sonst sparsam bin, ist das nicht wirklich wichtig. Wenn sie gute 40 min Zeit haben, können Sie hier die etwas "andere" Gipfeldarstellung finden. Nun - man könnte den Eindruck bekommen, es sei schon wieder Fussballweltmeisterschaft! Stars und Sternchen - und natürlich die mediale Zunft. Zum Leidwesen der Polizei aber gehen doch tatsächlich auch einige der "Falschen" dorthin. Wie undankbar die Polizei doch ist, sichern denn all die vielen Demonstranten in Wahrheit nicht deren Arbeitsplätze? Und - ob es nun gefällt oder nicht: die gewaltbereiten unter ihnen machen sich da besonders verdient. Ansonsten aber ist alles in Butter: die deutsche Zaun-Industrie dürfte nicht weniger boomen als die Zaungast-Industrie (gemeint sind die Medien) - innen wie außen. Wenn Sie nun denken, dies sei ein verkappter Satirebeitrag, muss ich Sie enttäuschen - all das ist Realität im Absurdistan Juni 2007. Den absurdistanischen Prachtsender ZDF haben wir bei unserer Auswahl schlicht ignoriert, RTL erst gar nicht geguckt - Für einen kritischen Beitrag zu dem, was an diesem ersten Gipfeltag alles über Roland Koch's Sender oder den der Bertelsmänner ging, würde man Monate wenn nicht Jahre brauchen. Stattdessen begnügten wir uns mit dem Nischensender Phoenix, der - wie wir fanden - ein wesentlich interessanteres und vor allem: realitätsnäheres Programm zustande brachte.

 
Von Fabriken & Kasernen
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Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Mittwoch, 30. Mai 2007

So allzu weit kann es nun wirklich nicht her sein, mit dem viel verkündeten "Arbeitsmarkt-Aufschwung" in Deutschland. Wie sonst kann es sein, dass die ARGE's des Landes das Herumdoktern an der hochoffiziell geschönten Arbeitslosenzahl derart nötig haben, wie in diesen Zeiten? Zur Untermauerung dieser These führen wir zwei Beispiele an: 1. Die sogenannte "Arbeits-Fabrik" 2. Diese Meldung auf www.Linkezeitung.de, die unter Bezug auf Arbeitslosenforen von einer geplanten "Kasernierung" junger Langzeitarbeitsloser berichtet. So verschieden beide Konzepte sein mögen - so deutlich fördert näheres Hinsehen die Gemeinsamkeit zu Tage. Erstens - eine wirkliche Hilfe für die Arbeitslosen können sie beide nicht sein. Wie auch? Wenn Arbeitsplätze fehlen - und das ist nun mal unbestreitbar der Fall - dann fehlen sie halt; daran ändert weder eine schönste Bewerbung noch ein lückenloser Nachweis von Beschäftigungtherapie irgendetwas. Was beide aber sehr zuerverlässig bewirken: die kosmetische Senkung der Arbeitslosenzahl. Und so kann die neoliberale Kampfpresse weiter unisono mit Bundesagentur für Arbeit und Politik vom "Arbeitsmarktaufschwung" fabulieren - während jeder, der zwangsweise in eine solche Maßnahme "gesteckt" wird, statistisch gesehen den letzten Rest seiner Existenz auf dem Arbeitsmarkt einbüßt. Oder was sonst ist es, wenn jemand zwar eindeutig und nachhaltig arbeitslos ist - absurderweise aber nicht mehr als solcher gezählt wird?

 
Ist die Union noch wählbar?
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Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Freitag, 18. Mai 2007

Schier zum Verzweifeln... Die Blödheit ebbt nicht ab in Absurdistan. Nach dem Mindestlohndebakel eröffnet die Union flugs das nächste Areal der Sozialräuberei: Diesmal im Visier die Lohnnebenkosten! Diese will man - angeblich muss man - senken! Vorgeblich - damit nun endlich jene seit 15 Jahren versprochenen Unmengen an Arbeitsplätzen entstehen, die die Wirtschaft setidem nachweislich weder brauchte noch schaffte. Und das sei nun ganz fürchterlich gut für Arbeitnehmer - so zumindest das schon bei der Arbeitszeitverlängerung schwachsinnige Argument der Union. Denn es würden ja immerhin NEUE Arbeitsplätze geschaffen - wie das genau gemeint ist, kann man wunderbar z.B. bei der Telekom sehen: dank Arbeitszeitverlängerung entstehen 40.000 neue und dazu deutlich mieser bezahlte Arbeitsplätze in ausgegliederten Behelfsklitschen! TOLL! Und 50.000 besser bezahlte im Stammunternehmen gehen dafür verloren. Die einzige angemessene Antwort auf solche Spielchen: "Lasst euch nicht verarschen!". Die Argumentation erfolgt nach Beliebigkeit - so auch bei den Sozialabgaben: wenn es um Leistungskürzungen geht, leiden die Sozialkassen (mit Ausnahme der Arbeitslosenversicherung...) angeblich bittere Not - geht es dagegen um Beitragsenkungen, gibt es auf einmal Spielräume??? Was hier erfolgt ist pure Propaganda, und das im Sinne immer derselben Seite - nämlich die der Arbeitgeber. Auf allen Ebenen und von vielen Akteuren wird massiv und immer unverblümter falsch gespielt. Wahrheit indes bleibt: die Armut wächst rapide im Land, zum Teil auch als Preis für die längst nicht mehr verantwortbare Aufrechterhaltung des Besitzstandswahrungsprinzips in unseren Sozialkassen. Hier sind Arbeitnehmer einem höchst hinterhältigen Angriff auf ihre Interessen ausgesetzt - denn sinkende "Lohnnebenkosten" versprechen ihnen, also jenen Menschen, die "noch" Arbeit haben, zunächst einmal mehr Geld in der Lohntüte. Verlockend? Ja, gewiss... Doch was bedeuten geringere Lohnnebenkosten bei Lichte betrachtet eigentlich? Bevor man sich von diesen Herrschaften die Verteufelung der Lohnnebenkosten aufschwatzen lässt, ist der genauere Blick aufs Ganze dringendst angeraten...

 
Seitenwind von Links
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Kommentar
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Dienstag, 15. Mai 2007

Ein bizarres Schauspiel: Berliner Runde im ZDF zur Wahl in Bremen - Aufmarsch der Generalsekretäre oder Geschäftsführer beteiligter Parteien. Interessanterweise war auch Markus Söder (CSU) zugeschaltet, der da mit seinem auf Bayern begrenzten Horizont eigentlich wenig zu suchen hat. Moderator Peter Frey gönnte sich etliche Versprecher verschiedenen Peinlichkeitsgrades - herausragend: den Bundesgeschäftsführer der Linkspartei Dietmar Bartsch sprach er frank und frey mit den Namen des Kinderschänders "Jürgen Bartsch" an. Ob nun agierend oder agitierend, jedenfalls - ganz in bekanntem Sinne des ZDF- wurde Ronald Pofalla (CDU) und später dann auch Markus Söder (CSU) besonders großzügig das Wort erteilt. So sehr schien Herr Frey von seinem schier unstillbaren Wissendurst über auch die kleinsten Details von Windungen in Unionshirnen getrieben. Wie bei einem Treffen der Parteigenerälen zu erwarten, wurde sich mit seriöser Analyse oder gar vernunftorientierter Ursachenforschung erst gar nicht aufgehalten - stattdessen drängten vor allem die Unionsgranden mit aller Macht zur offenen Schlammschlacht, was Dirk Niebel (FDP) nach Kräften unterstütze. Wohltuend sachlich dagegen die Wahlgewinner: der nicht zu Unrecht etwas beleidigt wirkende Dietmar Bartsch (Linkspartei) und Steffi Lemke (Grüne), die sich gegen Sendungsende gar zu einem berechtigten Ordnungsruf hinsichtlicher der Vorstellung genötigt sah, die hier seitens der Großkoalitionäre abgeliefert wurde. Diese Sendung ist so recht schnell von den leicht zugänglichen Frontseiten des ZDF verschwunden und kann nur noch über sachgerechte Bedienung der Abfragemaske zur Ansicht gebracht werden (Dieser Link sollte helfen...).

 
Der erste Hartz-Tote!
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Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Montag, 30. April 2007

 

Speyer-Hungertod(editiert am 1.5.2007) Dass uns nach der Satire zum Bundestrojaner der Ernst des Lebens derart schnell und vor allem so erschütternd einholen würde, war nicht vorherzusehen. Ohne öffentlichen Aufschrei zog diese Meldung des Stern vom 19.04.2007 durch den Medienbrei in Absurdistan: In Speyer ist ein psychisch kranker junger Mann (20) verhungert. Er war trotz seiner Erkrankung offenbar als arbeitsfähig eingestuft worden und zählte zum Kreis der stolzen Bezieher von Hartz IV. Der erste Hartz-Tote in Deutschland! In der nebenstehenden Wohung in einem sonst leeren Haus lebte er zusammen mit seiner Mutter in einer "Bedarfsgemeinschaft" - die selbst, nachdem sie den Tod ihres Sohnes mit ansah und vier Tage nicht meldete, mit Mangelernährung in eine Klinik eingeliefert werden musste. Als wenn der Vorfall an sich nicht schon widerlich genug wäre - Geschlagene 2 Wochen liegt er bereits zurück, ohne dass er ein größeres Echo in den Medien gefunden hätte - obwohl die Meldung über die DPA-Ticker lief. Was ist los mit diesem Land - was ist los mit den Menschen, die darin leben - und was sind das für Medien, die wir in diesem Absurdistan haben? Medien, denen hirnlose und zweckfreie Dieter-Bohlen-Kacke jederzeit einen Platz zur besten Sendezeit oder auf Seiten Eins wert ist. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, liebe Leserinnen und Leser. Ich jedenfalls schäme mich - schäme mich für unsere Gesellschaft, für unser Land, für unsere Medien, für unsere Politiker, unsere Behörden und unser Recht.

 

 
Bundestrojaner vor dem Aus?
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Satire
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Sonntag, 29. April 2007

(Satire.) Der Begriff "Bundestrojaner" soll nach Verlautbarungen des Bundesinnenministeriums aus dem Sprachgebrauch verschwinden. (Sammler und Archivare können das alte Programm noch hier herunterladen...). Der neue Name für das bereits seit Monaten im allgemeinen Feldversuch befindliche Sicherheitsutility soll künftig PSIAS (Programm zur Steigerung der inneren und äußeren Sicherheit) lauten. Besonders in seiner aktuellen Version 08.15 habe sich dieses Programm bereits bestens bewährt, verlautete am Rande einer Pressekonferenz. Bereits heute schon stelle es einen Meilenstein auf der Weg in eine künftig deutlich sicherere Demokratische Gesellschaft dar und sei aus dem Alltag der meisten Sicherheitsbehörden nicht mehr wegzudenken. Vor allem die Haushaltspolitischen Sprecher der CDU-geführten Bundesländer lobten PSIAS - unbestätigten Meldungen zufolge erlaube PSIAS die Stellenpläne der Kriminalpolizei mittelfristig um rund die Hälfte zu verringern. Doch, wie effizient ist PSIAS - von Subjekten im terroristisch-kriminellen Vorfeld oft abfällig als "Bundestrojaner" verunglimpft - nun wirklich?

 

 
Sinn-Entleerung?
Benutzer Bewertung: / 2
Kommentar
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Samstag, 28. April 2007

Sinns Diagnose - hier nachlesbar - ist mit der Ausnahme seiner Feststellung, Kanzerlin Merkel habe ein phantastisches Wahlprogramm gehabt, kaum zu widersprechen. Offenbar scheint sich Nervosität breit zu machen unter den Maulwurf-Verbänden in Absurdistan, zumal die große Koalition inzwischen beträchtlich ins Schlingern geraten ist. Ein so schneller Test war für die gefälschten Meinungsumfragen schließlich nicht vorgesehen - und es scheint keineswegs sicher, dass die aktuellen Profiteure in Absurdistan einen Wahlkampf um Mindestlohn, Rechtspopulismus und Unterschicht unbeschadet oder gar gestärkt überstehen könnten. Dass Prof. Hans-Werner Sinn das Wort Sozialstaat überhaupt noch in den Mund nimmt, ist indes schon eine Unverschämtheit an sich. Wenn Sinn Sozialstaat sagt, meint er in Wahrheit die völlige Abwesenheit desselben - etwas was sich auf Sinn's vermutliche Haltung zur Demokratie 1:1 übertragen lassen wird. Der wirre Professor leidet anscheinend immer noch an der Fehlwahrnehmung, dass Arbeitslose irgendwie (nur wie, vermag er nicht zu erklären...) schuld seien am Rückgang der Arbeitsplätze - dieses lachhafte Märchen hat nichts mit Sinn, sondern eher mit dem Gegenteil davon zu tun.

 
Der wahre Nobby
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Sozialwesen
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Dienstag, 24. April 2007

In der Union scheint es ja üblich, ausgediente oder abgehalfterte Granden vorübergehend als "soziales Gewissen" zu beschäftigen. Der Ex-Arbeitsminister unter dem dicken Kanzler, Norbert Blüm, gehört auch in diese Kategorie. "Die Rente ist sicher..." hallte Nobby's Schlachtruf seinerzeit durchs Land, als CDU/FDP wenig später den "demographischen" Faktor einführten. Kurz darauf schaffte die Schröder-Regierung den zwar wieder ab, ersetzte ihn in der Folge aber durch andere sozialpolitische Grausamkeiten. So oder so wurde die Axt an das Rentenversprechen gelegt - von deutlich über 60% des letzten Einkommens fiel die Rentenhöhe auf inzwischen unter 50% des letzten Einkommens - allein die Beamten stehen mit noch 71% nach vormals 75% etwas besser da. Und von eben diesen nicht einmal mehr 50% erfolgen dann noch eine Reihe Abzüge, von denen zur aktiven Zeit der betroffenen Menschen nicht einmal entfernt die Rede war. Nobby indes - seines Mininsterpostens verlustig gegangen - tingelt seitdem als "Rentenexperte" durch Land und Medien und vertritt dort irgendeine Position - und das durchaus engagiert. Doch bloß - welche? Wer sich hiervon einen näheren Eindruck verschaffen will, wird bei diesem aus seiner Feder stammenden Artikel auf ZEIT-online fündig.

 
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