Sonntag, 16. Juni 2019

Satiraden

Oettinger stürzen... Satire. "Oettinger stürzen" wird unter Langzeitarbeitslosen als "Running Gag" immer beliebter. Wie diese Meldung einmal mehr zeigt...  weiter...


Gegendarstellung (Real-Satire) Diesem Stern-Beitrag des Monats Januar lag ein bedauerlicher Irrtum zugrunde und er wurde daher kürzlich vom Stern gegen dargestellt.  weiter...


WIESO Tipp (Real-Satire) Die Mühlen der deutschen Justiz mahlen langsam aber gründlich - sagt man ihnen nach. Wie man am Ausgang des Skandal-Prozesses um die Berliner Landesbank (der Spiegel berichtete hier) erkennen kann, wurde am Ende aber doch alles gut...  weiter...


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Wieder und wieder... (Real-Satire) Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit gelang der FTD gestern am 20.03.2007 der erste Feldtest eines völllig neuen Prototyps für den politischen Beitrag der Zukunft.  weiter...


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Gesamtinhalt
Nicht zu fassen...
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Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Dienstag, 24. April 2007

 

Offensichtlich befinden sich die "Experten" des Deutsche-Bank-Thinktanks "DB Research" im Dauerrausch - wenn man diesen Spiegel-Online-Artikel genau liest. Die Frage nach dem Zustand der Autorin Susanne Amann scheint auch gerechtfertigt - denn sie hält ihre Ansicht, dass die Denkakrobaten "einfallsreiche" Szenarionamen fanden, für immerhin erwähnenswert. Mit anderen Worten: die Verpackung scheint dieser Journalistin offenbar wichtiger als der Inhalt. Hätte die Autorin sich mehr und vor allem kritisch mit dem Inhalt statt mit der Verpackung auseinander gesetzt, hätte zumindest noch der Hauch einer Chance bestanden, dass etwas von irgendeinem Restwert zustande kommen hätte können. Nun - machen wir halt bei CogitoSum mal wieder das, was wir eigentlich längst mit 100 Leuten 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche tun müssten, um dem derzeitigen Propagandafeuerwerk der Unvernunft etwas entgegen zu setzen. Wir versuchen also, die Ergebnisse des Thinktanks der Deutschen Bank für Sie, verehrte Leserinnen und Leser, zu "übersetzen".

 
Stürzt Oettinger?
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Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Sonntag, 15. April 2007

Niemand konnte erwarten, dass sich in Absurdistan im Verlauf des Osterfest irgendetwas - womöglich sogar zum Guten - ändern würde. Unsere Tornados beginnen damit, Taliban in Grund und Boden zu "fotografieren" (zumindest solange sie sich von Bergen fernhalten); wir dürfen leistungsfreie Mrd. Jahreseinkommen der "Leistungsträger" hier bewundern; in Russland werden "Unruhen" herbeigeredet; ein weiterer - bislang weitgehend unbekannter - Harvard-Verwirrter unter unseren "Weisen" tut auch mal was für seine Publicity und fordert Löhne auch unter 3€; Royale's Niederlage in Frankreich scheint bereits eine Woche vor dem ersten Wahlgang fest zu stehen (hoffentlich nehmen die Franzosen sich das zu Herzen...); die Destatis-Monatszahlen für Februar 2007 sind noch immer nicht vollständig - und noch Vieles mehr... Das alles ist aber noch vergleichsweise harmlos gegen die Ereignisse am 11.4.2007 im Freiburger Münster anlässlich der Trauerfeierlichkeiten für den am 1.4.2007 verstorbenen Ex-Marinerichter und Ex-Ministerpräsidenten Hans Filbinger.

 
Beck's Taliban-Debatte
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Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Samstag, 7. April 2007

 

Ewig Gestrige tun sich immer schwer, wenn Ihnen die Dinge zu entgleiten drohen - wie kürzlich geschehen durch den Vorschlag von SPD-Chef Kurt Beck, der im Zuge seines Afghanistanbesuchs zu Gesprächen mit gemäßigten Taliban aufrief. Es muss verwundern, dass die Aufregung über diesen unbestreitbar vernünftigen Vorschlag hierzulande derart groß ist, z.B. nicht nur bei der CDU, sondern auch bei den anerkannten SPD-Transatlantikern wie Hans Ulrich Klose (link) und seinem Mitstreiter Karsten Voigt. Letzterer sitzt sogar im Kuratorium der erlesenen Atlantikbrücke e.V. - einem dubiosen Verein zur Förderung des deutsch-amerikanischen Verständnisses (was immer das auch bedeuten mag...) und offenbar überreichlich Einfluss. Dieser merkwürdige Umstand indes wird überhaupt erst verständlich im Lichte des hierzulande längst herrschenden Meinungskartells. Dass so viele in den etablierten Medien und Politik diesem anhängen, verrät durchaus einiges über die den Zustand unserer Gesellschaft und die geistige Windstille in diesen Kreisen, die sie auch so unfähig zur Lösung anderer Probleme macht. Dabei ist doch unbestreitbar klar, dass Friedenskonferenzen ohne die Beteilung der wesentlichen Kontrahenten praktisch keinen SInn machen. Im Disput um Becks Vorschlag geht es aber nicht primär um diesen Zusammenhang - sondern darum, dass unsere heutige Meinungsführerschaft Gespäche mit "den Taliban" (was auch immer sie darunter verstehen...) generell ablehnt. Diese Haltung ist kurzsichtig und dumm - denn ein Sieg gegen "die Taliban" in der Gesamtheit wird man angesichts der Verhältnisse in Afghanistan wohl kaum davon tragen können.

 

 
Bravo Kurt
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Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Mittwoch, 4. April 2007

Die Aufregung bei CDU, Spiegel und vermutlich auch anderswo ist groß - da will ein veritabler Parteivorsitzender mit den Taliban reden? - Seit wann reden denn Menschen miteinander? Auch wenn sich Spiegelautor Henryk M. Broder (sein Netzwerk: "Die Achse des Guten") sich noch eben erst hier lustig über Beck's vermeintliche Naivität machte - in diversen Stellungnahmen diverser Unionspolitiker schimmert zwischen den Zeilen bereits Panik durch - denn Beck gelang mit seinem Vorschlag ein beachtlicher Coup gegen das Trugbild angeblich harmlosen Militär- und Kriegswahns und gerechter Kriege, wie es große Teile der CDU samt der sie unterstützenden Meinungsmacher hier wahrheitswidrig aufzubauen versuchen.

 
Reichsarbeitsdienst
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Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Samstag, 24. März 2007

Unser Wirtschaftsminister Michael Glos werkelte so mehr oder weniger unauffällig vor sich hin. Offenbar muss ihm da jemand ins Ohr geflüstert haben: "...Michael, Du musst auch mal was machen - Du musst in die Schlagzeilen..." Und Michael machte. Heraus kam eine gar fürchterlich neue Idee, die die Bartwickelmaschine unter Höchstdrehzahl zum Glühen bringt... Glos nämlich möchte eine gesetzliche Arbeitspflicht schaffen und verspricht sich und uns davon 1,4 Mio neue Arbeitsplätze. Toll... Herr Glos und seine Kollegen scheinen derart in der gängigen Fehlwahrnehmung "Arbeit ist schon genug da, nur arbeiten will niemand" gefangen, dass er sich offenbar tatsächlich etwas von diesem Ansatz verspricht. Wobei die Interpretation nur als Dummheit indes noch die allergünstigste Interpretation des Trauerspiels ist...


 
Eklat in der Zeit
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Report
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Freitag, 23. März 2007

Rund drei Monate ist es her, als wir in unserem Beitrag "Quo vadis - Europa" mit tiefen Sorgenfalten auf der Stirn auf die Entwicklung der Prozesse rund um den europäischen Verfassungsvertrag blicken mussten. Inzwischen kann man behaupten, dass man einen guten Schritt vorankam - wenngleich auch in die falsche Richtung. Etwas anderes war und ist von Merkel ja auch nicht zu erwarten. Die Staats- und Regierungschefs der EU wollen sich am kommenden Sonntag in Berlin feierlich darauf verpflichten, die Union bis 2009 auf eine "erneuerte gemeinsame Grundlage" zu stellen. Da die Aktivitäten zur Umgestaltung des Entwurfes des "Vertrag für eine Verfassung für Europa" sich in Grenzen halten, darf gemutmaßt werden, dass damit das "alte" und leider relativ untaugliche Machwerk gemeint ist. Die heute schon Mächtigen halten sich indes anscheinend für bereits so mächtig, dass sie es nicht mehr nötig haben, die Botschaft aus Frankreich und den Niederlanden verstehen zu müssen. In diesem unterirdischen Artikel hat Aspen-Institute-Kurator Josef Joffe denn auch schon mal seine Maske ein wenig gelupft...

 
Meinungsmonopole
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Kommentar
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Mittwoch, 21. März 2007

Nun - das Thema bleibt heiß. Die Drähte in den Hinterzimmern glühten - und es brach eine Medien-Kampagne gegen die Kritik an den US-Abwehrraketenplänen seitens SPD, FDP, Grünen und Linken los. "Na - wollen wir doch mal sehen, wem die Republik gehört..." muss wohl sinngemäß als Motto im Raume geschwebt haben. In nahezu allen Blättern der Nation wird mal in höherer mal in niedrigerer Konzentration abgrundtiefer Schwachsinn im Tsunami-Format über die Diskussion gegossen. Da möchte Ex-General und Konrad-Adenauer-Stifungs-Dozent Klaus Naumann am liebsten Generäle in der Politik sehen, weil die ja - dank ihres Sachverstands - alles besser machen würden. (Wann hätten Generäle in der Geschichte je irgend etwas besser gemacht?) Josef Joffe gibt sich derweil in der Zeit viel Mühe, gleich eimerweise Desinformation über Zusammenhänge in der Nulklearrüstung zu verbreiten, der Spiegel schmückt sich mit einer schicken Grafik zum Thema, die niemand - vermutlich nicht einmal der erstellende Grafiker - verstanden hat. Alle zusammen aber wissen sie Eines ganz genau: Die US-Raketenabwehr in Polen / Tschechien ist TOTAL harmlos für Russland. Wem dem so ist...

 
Schrecken aus dem Gleichgewicht?
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Report
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Dienstag, 20. März 2007

 Strat einer ABM-Rakete

Verehrte Leser- und Leserinnnen - viel lieber würden wir uns bei CogitoSum mehr mit vielleicht auch nicht schönen, aber doch im Vergleich zu diesem hier erheblich weniger gespenstischen Themen befassen. Aber - die Entwicklungen derzeit lassen uns keine Ruhe. 

Die Unruhe kommt vor allem von unseren Medien und von inzwischen nur noch einigen Politikern, die keinen Weg unversucht lassen, den Menschen hierzulande die Harmlosigkeit der US-Amerikanischen Raketenabwehrpläne zu suggerieren - was die Medien allein schon dadurch unterstützen, dass sie den Gegenstand der Diskussion fortwährend stets als "...Abwehrsystem gegen iranische Raketen..." u.ä. bezeichnen. Hiermit wird eine Wertung der Angelegenheit in die Bevölkerung "hineinmanipuliert", die, wie wir noch sehen werden, in höchstem Maße fragwürdig ist.

Wie CogitoSum bereits hier berichtete, kam es im Februar zu einem Eklat auf der NATO-Sicherheitskonferenz, weil der dort anwesende russische Präsident Putin zugeben in drastischen Worten vor den Folgen der geplanten Stationierung von Teilen des "neuen" amerikanischen Raketenabwehrsystems in Polen und Tschechien warnte.

 
...bitter Not!
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Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Montag, 19. März 2007

 

(Ergänzung zum unserem Beitrag: Aufklärung tut Not... ) Na, da war sie wohl doch zu unartig, die FTD. Ihre direkt auffallend nüchterne Berichterstattung zum Fall Oberstleutnant Rose muss wohl den Gesellschaftstransformierern hierzulande offensichtlich in nicht ausreichendem Maße von vorauseilendem Gehorsam und Dummgeschwätz geprägt gewesen sein. Doch - wie zuvor schon Jochim Stoltenberg bei der Welt - war es nun Aufgabe des Chef-Kommentators der Financial Times Deutschland, Christian Schütte, hier die Kohlen rasch aus dem Feuer zu holen, bevor sich womöglich Kollateralschäden für das Anzeigenbudget ergeben.

TornadoECCE

 

Wie man hier nachlesen kann, hat er sich da nun wirklich redlich viel Mühe gegeben. In völliger Realitätsverkennung schwadroniert Schütte in seinem Propaganda-Machwerk (hierin zumindest scheint er Fachmann - siehe u.a. hier) unbekümmert mit Schweizern, die den deutschen Offizier angeblich nicht verstehen können und brandmarkt dessen Versetzung als Skandal - schließlich erfolge die bei vollen Bezügen, und die hat dieser Offizier - zumindest nach Schüttes Ansicht - nicht mehr verdient.

 
Aufklärung tut not...
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Report
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Samstag, 17. März 2007

Sie ist umstritten - die Entsendung deutscher Tornado-Kampfflugzeuge nach Afghanistan. Und das wohl zu Recht. Strucks frühzeitiger "Blackout" öffentlichen Eingeständnisses, dass eine Unterscheidung zwischen Kampf- und Nichtkampf bei diesem Einsatz nicht möglich sei, und man daher ehrlicherweise von Kampfeinsatz sprechen muss, wurde eiligst unter den üblichen politischen Teppich gekehrt, dem hierzulande ohnehin nicht mehr allzuviel Bodenhaftung nachgesagt werden kann.

TornadoECCE

 

Nun - der Bundestag nickte den Kampfeinsatz, der offiziell keiner sein soll, ab und Eilanträge vor dem Bundesverfassungsgericht liefen ins Leere. Nun sollte eigentlich alles "in Butter" sein - könnte man denken. Doch oh Schreck - die Sache hat ja auch noch einen anderen Haken. Es mag ja für Politiker in diesen Tagen durchaus opportun sein, dieses in höchstem Maße mit Tretminen behaftete Thema schnellstmöglich adacta zu legen. Was bei diesem Manöver übersehen wird, ist, dass unsere Soldaten die Konsequenzen zu tragen haben werden - auch solche z.B. wie sie vor Monaten ein amerikanischer General mal mit den Worten "die Bundeswehr müsse das Töten lernen" umschrieb. Und genau an dieser Stelle drückt nun der Schuh...

 
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