Sonntag, 16. Juni 2019

Satiraden

Oettinger stürzen... Satire. "Oettinger stürzen" wird unter Langzeitarbeitslosen als "Running Gag" immer beliebter. Wie diese Meldung einmal mehr zeigt...  weiter...


Gegendarstellung (Real-Satire) Diesem Stern-Beitrag des Monats Januar lag ein bedauerlicher Irrtum zugrunde und er wurde daher kürzlich vom Stern gegen dargestellt.  weiter...


WIESO Tipp (Real-Satire) Die Mühlen der deutschen Justiz mahlen langsam aber gründlich - sagt man ihnen nach. Wie man am Ausgang des Skandal-Prozesses um die Berliner Landesbank (der Spiegel berichtete hier) erkennen kann, wurde am Ende aber doch alles gut...  weiter...


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Wieder und wieder... (Real-Satire) Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit gelang der FTD gestern am 20.03.2007 der erste Feldtest eines völllig neuen Prototyps für den politischen Beitrag der Zukunft.  weiter...


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Gesamtinhalt
Unverstandene Nachricht
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Kommentar
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Montag, 5. März 2007

Die Realität zeichnet ein bedenkliches Bild von den vorläufigen Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt. Wie in diesem Spiegelartikel zur Abwechslung mal sehr deutlich nachzulesen, entpuppen sich viele Versprechungen und Verheißungen der herrschenden Politiklinie im harmlosesten Fall als naive Luftschlösser, im schlimmeren als vorsätzliche Täuschungen, mit denen den Bürgern weitere Zustimmung zu ihrer Politik des Kotaus vor Wirtschaft und Wirtschaftsverbänden entlockt werden soll. Die Politik scheint sich in weiten Teilen geradezu vehement der Erkenntnis zu verweigern, dass den Forderungen und Kampagnen der Wirtschaft längst nicht mehr gesamtgesellschaftliches Anliegen innewohnt, sondern vielmehr die rücksichtslose Umsetzung der eigenen Interessen.

 
Nachgelegt...
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Kommentar
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Samstag, 24. Februar 2007

Kaum hat Bischoff Mixa mal wieder seinem Hobby gefrönt - nämlich die Fortschritte von Humanismus und Aufklärung in Frage zu stellen - legt hier Kardinal Karl Lehmann, wenn auch spürbar diplomatischer, nach und warnt angesichts der Pläne der Familienministerin vor angeblich wachsendem Einfluss des Staates in der Kindererziehung. Argumentiert wird auf Basis von "Heile-Welt"-Klischees, die an der Lebensrealität der meisten in der sich beschleunigt in arm und reich spaltenden Gesellschaft komplett vorbei gehen. Schließlich tut gerade hierzulande ein System für Kindererziehung und Bildung not, dass die gesellschaftliche Integration aller Bevölkerungsgruppen wieder deutlicher in den Vordergrund stellt. Hierzu hat der Staat als - im Gegensatz zur Kirche - legitimierte Struktur ein Recht und angesichts der aktuellen Integrationslage in Deutschland sogar die Pflicht.

 
Rolle rückwärts...
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Kommentar
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Freitag, 23. Februar 2007

Bereits zum zweiten Male innerhalb weniger Wochen konnte man in Deutschland Zeuge eines merkwürdigen Schauspiels werden - neben allgemein zunehmender Beeinflussungsversuche von überwiegend höheren Vertretern beider "Amtskirchen" in Richtung Politik scheinen vor allem katholische Würdenträger nunmehr zum offenen Angriff überzugehen. War es vor einigen Tagen der Erzbischof von Köln Joachim Kardinal Meisner, der es für nötig hielt, den sich auf den CSU-Vorsitz bewerbenden Seehofer wegen seiner Affaire öffentlich zu demontieren, so hat es diesmal Kollege Walter Mixa, Bischof von Augsburg, gleich richtig krachen lassen. Die Pläne der Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) in Punkto Kinderbetreuung degradiere die Frau zur "Gebärmaschine" und - das sollte jeden Langzeitarbeitslosen mehr als erstaunen - in ihrem Ministerium herrschten "sozialistische" Verhältnisse.

 
Skandal im Sperrbezirk
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Report
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Sonntag, 11. Februar 2007

Wer kennt ihn nicht - den Hit der Spider Murphy Gang aus den 80er-Jahren - jener Zeit, wo die Welt begann, sich hinter den Kulissen entscheidend zu verändern. Die Neuauflage gut 20 Jahre später spielte gestern ebenfalls in München, wo Polizei und Sicherheitskräfte turnusmäßig einen vorübergehenden Sperrbezirk um das Hotel Bayrischer Hof schufen - denn es ist mal wieder NATO-Sicherheitskonferenz - die 43. inzwischen. Doch anders als im Song stahl diesmal ein Mann unserer ersten Frau die Show. Der russische Präsident Wladimir Putin, erstmals Gast auf dieser Konferenz, sparte so gar nicht mit deutlichen Worten - und mischte damit das vampirballartig erstarrte Ritual der längst schwer in die Jahre gekommenen NATO mächtig auf... Anscheinend verträgt die nach simplen Mustern ziselierte Feinstruktur der US-dominierten NATO-Diplomatie derart offene Worte nicht mehr. Ein offenbar geschockter NATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer brachte als Kommentar zustande, Putins Rede sei "...nicht hilfreich..." gewesen... Ein Hauch von Büttenrede haftete indes der Stellungnahme des US-Republikaner-Prommis McCain an, der meinte, es dürfe „kein Platz mehr für sinnlose Konfrontationen sein“ und dabei scheinheilig seine Sorge um die "Demokratie" in Russland bekundete (...wie war das doch gleich mit dem Patriot Acthier zum Vergleich in englisch - und präventiver Kriegführung im Rahmen der Bush Doktrin ?... )

 
Helfen Talkrunden?
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Sozialwesen
Geschrieben von Administrator   
Mittwoch, 31. Januar 2007

Es gab Zeiten in Deutschland, wo den Deutschen von interessierter Seite das Ausland ständig als Vorbild hingestellt wurde. Dort mache man alles besser und man brauche die dort verfolgten Lösungen auch unbedingt hierzulande - schallte es aus allen Richtungen einer vielstimmigen Meinungsführerschaft. Diese Propagandaform wurde naheliegenderweise meist dann gewählt, wenn es darum ging, besondere soziale Errungenschaften und vermeintliche "Besitzstände" hierzulande abzubauen. Viel ist seitdem geschehen - und so sehr viel abzubauen gibt es da heute nicht mehr. Blicke nach Berlin machen einen indes mit dem Land "Absurdistan" bekannt, dass man offenbar auf dem Gebiet der bisherigen Bundesrepublik Deutschland zu errichten gedenkt. Aber es geschah noch mehr...

 
Permanentreform
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Sozialwesen
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Montag, 22. Januar 2007

Immer wieder Thema bei CogitoSum: das Gesundheitswesen. Aber nicht nur bei uns - kaum scheint nach einer unendlich schweren Geburt das aktuelle Reförmchen eher durch Ermüdung der Kontrahenten als durch überzeugende Gesamtkonzeption voran zu kommen, da zieht am Horizont schon der nächste Konfliktstoff auf. Die nach Medienberichten aufziehende neuerliche Diskussion wird offenbar durch die Erkenntnis transportiert, dass die gegenwärtige Reform zwar einige - nach unserer Ansicht eher marginale - Strukturreformen zwar anpackt, nicht aber insgesamt mehr Geld in die öffentlichen Kassen spült. Nach der langen ebenso erhitzten wie unsinnigen Diskussion um solche Selbstverständlichkeiten wie den Ausgleich zwischen wirtschaftlich unterschiedlich starken Bundesländern, scheint den Reformern dieses Detail aus dem Fokus geraten...

 
BA auf Abwegen?
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Report
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Freitag, 19. Januar 2007

Offenbar hat man mal wieder Großes vor in Absurdistan. Flankierend zur Fabel vom "Boom auf dem Arbeitsmarkt" sehen seit dem vergangenen Donnerstag 1000nde von regelmäßigen Nutzern der Jobbörse auf der bundesweiten Website www.meinestadt.de sich schlagartig mit einem drastisch reduzierten Stellenangebot konfrontiert - und manche dürften sich wohl gefragt haben: "Was ist geschehen?" - Ob Medienstar Orkan Kyrill etwa all die vielen Stellen "weggepustet" hat? Wir bei CogitoSum gingen dieser Frage nach und stießen auf keineswegs weniger Sensationelles - auch wenn feststeht: der Orkan ist unschuldig an dem Vorkommnis.

 
Altenwoche im ZDF
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Kommentar
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Donnerstag, 18. Januar 2007

Wer heute noch selber denkt, sieht sich angesichts der kommerzuiellen Medienwelt zunehmend dem Gefühl ausgesetzt, er stünde vollkommen allein auf weiter Flur. Das öffentlich-rechtliche ZDF verbricht gerade gleich eine ganze Woche zu den Themen "Zukunft der Renten - Zukunft der Alten" und erspart es sich und seinen Zusehern nicht, all den neoliberalen Quatsch wie "auf einen Säugling kommen 2050 zwei über 65-jährige" und ähnliche Lügen fortwährend zu wiederholen. Wer versucht dagegen zu halten, ist schnell als Querulant, Traumtänzer, Sozialromantiker oder Schlimmeres abgestempelt. Wir hier bei CogitoSum haben dieses Thema schon vor einiger Zeit sehr ausführlich bearbeitet (Link1, Link2) - und kamen dabei zu völlig anderen Schlüssen als man uns heute fast schon per Gehirnwäsche einzutrichtern versucht. Offenbar sind wir nicht die Einzigen, die das so sehen. Dieser höchst lesenswerte Link sei allen Menschen empfohlen, bei denen der Verstand gegen den gegenwärtigen Medientsunami der Unvernunft noch rebelliert. Der dort interviewte Fachmann Gerd Bosbach kommt zwar nicht so medienwirksam angehübscht daher wie ein Matthias Horx - aber dafür scheint er seine Arbeit ordentlich zu machen - zumindest legen seine Aussagen diesen Schluss nahe.

 
Das war 2006
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Report
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Montag, 1. Januar 2007

Ich hoffe, verehrte LeserInnen, dass Sie alle wohlbehalten in 2007 angekommen sind. Lassen Sie uns an dieser Stelle eine kurze Reise durch das vergangene Jahr unternehmen, mit der wir bei einem der wichtigsten Themen für unmittelbare Zukunft der Menschheit überhaupt beginnen wollen. Weitaus mehr als in vorangegangenen Jahren war 2006 von Krieg und Kampf der Kulturen die Rede - und es steht zu befürchten dass es einestages das Schicksal der Menschheit selbst sein könnte, welches hier weiteres Ignorieren, Nichtdenken oder Schönreden hart abstrafen könnte. So begann 2006:

 
Ende - von was?
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Kommentar
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Donnerstag, 28. Dezember 2006

SPD-Chef Beck brachte es auf den Punkt: die Grenzen der Zumutbarkeit für die Bürger seien mit den gegenwärtigen Vorhaben erreicht und deutet ein Ende der sogenannten Reformpolitik an. Für diese - unserer Ansicht nach höchst diplomatische - Formulierung wurde er denn auch landauf landab "abgestraft" - via harscher Kritik und durch sofortige Einbrüche bei Meinungsumfragen. Beck hat Recht - mit den gegenwärtigen "Reformen" sind die Grenzen der Zumutbarkeit nicht nur erreicht, sondern bereits kräftig überschritten. Dies ist nicht zuletzt dem Umstand geschuldet, dass das hilflose Herumdoktern was man hierzulande "Reformpolitik" nennt, den Namen Reform schlicht nicht verdient. Nirgendwo legt eine der angeblichen "Reformen" die Axt wirklich mal an die Wurzel der Probleme. Stattdessen aber ist in jedem noch so kleinen "Reförmchen" ein gesunder Stock an Umverteilungs- und Entsolidiarisierungspolitik auszumachen. Und da wundern sich Politiker und Medien über das Schwinden der Zustimmung in der Bevölkerung zum gesamten politischen System...

 
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