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Ende der Unschuld PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Sonntag, 6. August 2006
Beitragsinhalt
Ende der Unschuld
2: Das Inferno
3: Warum?
4: Obskure Umstände
5: Nagasaki
6: Resultate
7: Die Frage nach dem Warum
8: Fazit

Die Frage nach dem Warum bleibt


Wenn militärische Gründe fraglich bleiben, war es denn wirklich - wie auch oft zu lesen - etwa ein geradezu prophetischer Schachzug Trumans, in Ahnung der aufziehenden Ost-West-Konfrontation Stalin einzuschüchtern, dass ihn die Atombombeneinsätze befehlen ließ? Auch hierfür spricht bei näherem Hinsehen nicht wirklich viel. Truman hätte sich aus heutiger Sicht weit verdienter machen können, hätte er alles daran gesetzt, die Sowjetunion ganz aus dem Krieg mit Japan herauszuhalten.


Schließlich sind nicht zuletzt diesem Kriegseintritt bis heute anhaltende Konsequenzen, wie die Spaltung Koreas oder der weitere Aufstieg Mao Tse Tung's mit der bis heute brisanten Lage um Taiwan verdanken. Schwer zu glauben, dass so gar nichts davon vorhersehbar gewesen sein soll - es sei denn man nennt das Kind beim Namen: politischer Dilettantismus.

  

Truman - Der US-Präsidente der die Verantwortung trug

 

Aber selbst dieses Argument vermag nicht zu erklären, woher diese ebenso ungewöhnliche wie eindeutig nachzuweisende Eile mit den beiden Atombombenabwürfen stammt. War es nicht eher so, dass nach dem aus Sicht der Manhattan-Leute vorzeitigen Zusammenbruch Hitler-Deutschlands nunmehr das zweite und vorläufig letzte Real-Testfeld wegzubrechen drohte, wenn Japan kapituliert?


 

War es nicht eher so, dass dort ein frisch gebackener Präsident Harry S. Truman stand, der über Jahre der Öffentlichkeit unbekannte Milliarden-Dollar-Ausgaben für das Manhattan-Projekt zu verantworten hatte? Ein Projekt, an dem zwischenzeitlich bis zu 300.000 Menschen mitwirkten? Über ein Jahr brauchten ganze Zentrifugen-Fabriken, um jene Mengen an Uran und Plutonium für die ersten drei Bomben anzureichern. Wäre das gewaltige Feuerwerk in der Wüste von New Mexiko allein hinreichende Rechtfertigung für diese gigantischen Ausgaben gewesen?


Der Befehl des Präsidenten - der vieles offen lässt...

 


 

 

 

 

Auch dass die verheerenden Folgen der Einsätze für die Entscheider nicht vorhersehbar waren, kann als Argument nicht gelten - es gälte ohnehin maximal für Hiroshima. Doch hatte der Trinity-Test sehr wohl eine grobe Abschätzung der Folgen erlaubt. Es ist überliefert, dass die der Spezialstaffel angehörenden Piloten sehr wohl wussten, dass sie hundert tausendfachen Tod ans Ziel transportieren. Die Zielauswahl weitgehend unzerstörter Städte spricht ebenfalls dafür, dass man das genaue Studium der Wirkung dieser neuen Waffe fest im Blick hatte.




In geradezu Zorn erregendem Ausmaß blockierte die US-Besatzung nach Kriegsende bis in die 50er Jahre hinein die weltöffentliche Untersuchung und teilweise auch die Hilfe für die Opfer von Hiroshima und Nagasaki. Noch viele weitere Jahre lang wurden vor allem die verheerenden Strahlungsfolgen vor der eigenen und der Weltöffentlichkeit geheim gehalten.




 

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