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Geld regiert die Welt PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Mittwoch, 27. September 2006
Beitragsinhalt
Geld regiert die Welt
2. Symptomatik
3. Gesellschaftsbegriff
4. Historische Entwicklung
5. Heutige Konfrontation
6. Die großen Lügen
7. Gegenprogramm

Gegenprogramm

Gerade für unsere Gesellschaft an der Schwelle zur Informationsgesellschaft ist es von existenzieller Wichtigkeit zu begreifen, dass Information der Stoff ist, aus dem Zukunft gemacht wird. Somit erhält die Wahrheit von Information einen ganz anderen Stellenwert, als sie je inne hatte - und mithin auch solche Einrichtungen in unserer Gesellschaft, die sich mit der Handhabung und Verbreitung von Information befassen. Ein Eigentum an Information kann es nicht geben - denn Information über die Realität gehört sowieso allen Menschen und das Kristallisationsprodukt von Information, Wissen, sammelt sich nicht aus der Leistung einzelner sondern aus der gesellschaftsweit sorgfältigen Handhabung von Information über viele Generationen hinweg.

Ferner ist es nicht weiter hinnehmbar, dass sich die Medien unter einem derart starken und dazu noch wachsenden Einfluss kleiner gesellschaftlicher Gruppen befinden. Dies raubt der Gesellschaft zugunsten zwielichtiger Interessen ihre Vernunft - etwas was wir derzeit nahezu täglich vielfach bewundern können. Diese Vernunft aber werden wir sowie unsere Kinder und Kindeskinder noch brauchen, um den Herausforderungen existenzieller Bedrohungen zu begegnen, die allein schon die Natur, unsere Einflussmöglichkeiten (Stichwort: ABC-Waffen) und unsere alles andere als umweltverträgliche Lebensweise generieren werden. Für mystische Spielchen gleich welcher Art - auch religiöser - besteht da immer weniger Spielraum.

Geld lebt nicht, Geld produziert nichts, Geld leistet nichts - es ist völlig bedeutungslos im Lichte der Zeiten. Es ist vor allem kein heiliger Götze, dem alle Gesellschaften der Erde Frondienste zu leisten haben. Wer denn unbedingt gerne den Spruch des alten Häuptlings verifizieren möchte: "Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss vergiftet und der letzte Fisch gefangen ist, wird der weiße Mann begreifen, dass man Geld nicht essen kann." der sollte sich zuvor auch unbedingt über die Anfangsbedingungen dieses Spruches restlos im Klaren sein.

Geld ist nichts als ein Artefakt, ein Mittel zum Zweck für die Gesellschaften, ihren inneren Leistungs-und Güteraustausch zu bestmöglich zu organisieren. Kreativer Umgang mit dem Geld und auch dem Geldsystem also sind sowohl gesellschaftliches Recht wie auch Pflicht - besonders dann wenn der inzwischen über alle Vernunft gewucherte Geldmoloch weltweit Menschen und ihre Rechte direkt und existenziell bedroht. Welthandel kann auch nicht minder kreativ gestaltet werden - denn es gibt dort keine naturgesetzlichen Zusammenhänge, sondern nichts als reine Absprachen zwischen Regierungen, welche - zumindest bei uns - vom Volke gewählt werden.

Soweit für diesen Eröffnungsbeitrag - der gedacht ist als Anfangspunkt und nicht als Endpunkt einer Diskussion unter interessierten Menschen jeglicher Provenienz. CogitoSum möchte beitragsfähige Menschen gewinnen, sich an dieser Diskussion unter der Überschrift "Gesellschaft" zu beteiligen und in den kommenden Wochen werden weitere Mittel wie z.B. Foren oder Autorenmöglichkeit für Mitglieder bereit gestellt werden. Dann wird auch endlich der von Anfang an geplante Umzug auf eine richtige www.adresse anstehen.

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