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Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Sonntag, 15. Oktober 2006

Begleiten Sie uns, liebe Leser, uns auf einem Experiment. Vor allem Aspekte des Zusammenlebens von Menschen stehen heute in dem Ruf, unendlich schwierig zu sein. Scheinbar muss man sich durch gigantische Berge von bereits Gedachtem wühlen, um auch nur den Hauch eines Verständnisses gesellschaftlicher Zusammenhänge zu erreichen. Es wird gerne zitiert, kopiert und übertragen nach den Mustern "das war schon immer so", "es geht nicht anders" und "das hat funktioniert". Eines Tages war ich als mehr technisch und naturwissenschaftlich gebildeter Mensch es leid, mir immerzu irgendwelche angeblich gültigen Zusammenhänge vorsetzen lassen zu müssen. Einerseits zutiefst besorgt und unzufrieden mit der vor sich gehenden Entwicklung, andererseits auf der Suche nach einem akzeptablen Zielvorstellung schlug auch ich vor einigen Jahren den Weg des Wühlens ein.


Dies, weil ich mehr von den Erkenntnissen über das Zusammenleben von Menschen, die Gesellschaft, verstehen wollte und so meine persönliche Urteilsfähigkeit auf diesem Gebiet verbessern wollte. Auch erhoffte ich, Klarheit über die Rollen von Politik und Wirtschaft sowie von Macht und Geld gewinnen. In heutiger Zeit landet man dabei sozusagen automatisch bei Karl Marx, denn dieser hat schließlich eine völlig andere Gesellschaft als jene entworfen, die wir heute haben. Nach kurzer Zeit legte ich seine Gesellschaftsvision beiseite - zu künstlich, zu theoretisch und vor allem: zu weit an den Menschen, so wie ich sie kennen gelernt habe, vorbei.

Immerhin für die Analyse wirtschaftlicher Zusammenhänge war einiges an brauchbarem Handwerkszeug von dort mit zu nehmen. In der Folge erging es mir bei vielen anderen Vordenkern aber auch nicht anders, immerzu traten irgendwelche - in meinen Augen logische - Brüche auf, für die mal die Epoche der Autoren, mal deren Perspektive ausschlaggebend waren. Nach vielen Monaten des Wühlens kaum vorangekommen, stellte sich mir eine neue Frage: Wenn die Organisation im Zusammenleben von Menschen scheinbar derart kompliziert und widersprüchlich sein muss, wie sollen Menschen es dann je verstehen können, vernunftorientiert miteinander zu leben? Vor allem die für mich deutlich erkennbare Überalterung so mancher Thesen und Herleitungen, sowie eine allgegenwärtige Unvollständigkeit der Betrachtungsräume bei jeweiligen Autoren, verleiteten mich einestages zu genau jenem Gedankenexperiment, zu dem ich Sie, liebe Leser, nun einladen möchte.

Erster gedanklicher Schritt: weg mit all der Interpretations- und Theorie-Literatur (allein die zum Marxismus füllt ganze Bibliotheken), weg mit unvollständigen Weltbildern, weg mit oftmals interessengeleiteten Interpretation und Theorien aller Art. Allein auf bekannten historischen Zusammenhängen sowie der eigenen Lebenserfahrung sollte die neue Analyse und Sichtweise aufbauen. Zweiter Schritt: ein quasi leerer Raum, in den man nun Menschen aus der heutigen Zeit mit all ihrer Komplexität hineinsetzt und betrachtet, wie diese überhaupt ein Kollektiv, eine Gesellschaft, bilden können.

Dieser radikale Ansatz wird mir vermutlich vor allem von Jenen Kritik einbringen, die mit den daraus gewonnenen Aussagen nicht zufrieden sein können oder sich durch sie bedroht fühlen. Mein Vorgehen verletzt manche Prinzipien wissenschaftlicher Arbeit, nimmt auf fast nichts Rücksicht, was sich über lange Zeit einen gewissen Gültigkeitsstatus "erarbeitet" hat. Ich beuge der Kritik vor: Ja, ich will das Rad neu erfinden, schlicht und einfach, weil auf dem Sektor Gesellschaft ganz offensichtlich bislang noch kein Rad erfunden wurde.

Auseinandersetzungen mit den Thesen von Leuten, die nicht selten schon viele Jahrhunderte tot sind, betrachte ich als netten Zeitvertreib - halte dies aber für weitgehend untauglich, irgendwelche Orientierung über für uns mögliche Wege in die Zukunft zu gewinnen. Wir haben in den heutigen Gesellschaften Unmengen Tradiertes, noch viel mehr in den Köpfen von Menschen und Gruppen.

Dieses Tradierte besteht - mit Verlaub - aus einem enormen Anteil Unrat, Elemente die selbst zu ihrer Entstehungszeit schon nicht dazu taugten, bessere Gesellschaften hervor zu bringen. Gleichwohl leben solche in verschiedenster Gestalt in den Köpfen der meisten Menschen fort und wirken sich hier und da verhängnisvoll für die Gegenwart aus. Doch vor allem haben wir heute völlig anders gestaltete Gesellschaften, völlig andere Lebensmöglichkeiten, ein völlig anderes Umfeld und nicht zuletzt einen völlig anderen Erkenntnishorizont.

Hier bietet die völlige Neudefinition den entscheidenden Vorteil - man konzentriert sich auf das heute Wesentliche, und nicht auf das, was vielleicht vor Jahrhunderten wesentlich erschien. Nun bin ich keineswegs so vermessen, mich selbst als den Guru präsentieren zu wollen, der alle Weisheit mit dem Schaumlöffel gefressen hat und fortwährend Räder erfindet. Mein Ziel ist, die heute erkennbare Bedingungen für das Leben und Zusammenleben von Menschen in einer Art Modell zusammen zu führen. Das Modell mag als grobe Vereinfachung erscheinen, gleichwohl soll es eines unbedingt leisten, was die unzähligen Ansätze vorangegangener Generationen in der Regel nicht leisten - es soll Vollständigkeit bieten und zugleich die Zusammenhänge zutreffend abbilden.

Ich will ein kurzes Beispiel geben: Vollständig heißt z.B. auch, dass der Mensch untrennbar mit seiner heutigen Umwelt verbunden ist - es KANN überhaupt nicht anders sein, denn dies ist sein Lebensraum, auf den er noch lange Zeit existenziell angewiesen sein wird. Es ist daher keine Frage von Wirtschaft oder Markt, wie menschliche Gesellschaften mit der Umwelt umgehen, sondern unausweichlich eine Frage menschlicher Lebensinteressen, die in ihrem Wert eigentlich über nahezu allem anderen stehen müssten.

Zu dieser Erkenntnis braucht es weder wissenschaftliche Studien noch akademische Bildung - jeder würde sie gewinnen, sofern man ihm nur die bereits bekannten Fakten zugänglich machte. Wie wir alle wissen, geschieht genau dieses nicht in ausreichendem Maße - von Kapital und Mächtigen aufgehetzte Wissenschaftler streiten sich vehement über irgendwelche marginalen Fitzelchen irgendwelcher Aussagen. Bezahlte Medien verbreiten in Ergänzung solcher künstlichen Dispute Unmengen Desinformation und Propaganda zu dem Thema - was an den oben dargelegten Zusammenhängen nicht das Geringste ändert - wohl aber an ihrer Wahrnehmung beim Publikum.

Der inzwischen zur Bedrohung gewordene Einfluss des Menschen auf seine Umwelt hat dabei zu jedem Zeitpunkt abseits von allem Streit und aller Propaganda ganz einfache logische Strukturen - einer in ihrer Wirkung bekannten Gefahr ist mit dem Wissen über sie entgegen zu wirken, und ganz wichtig: dort, wo noch nicht ausreichende Erkenntnis besteht, ist die bestmögliche Begrenzung denkbarer Risiken gefragt. Das war's schon - überraschend, nicht wahr?

Ähnliche Verhältnisse ergeben sich bei näherem Hinsehen auch auf nahezu allen Gebieten des menschlichen Zusammenlebens. Es gibt in Wahrheit nicht allzu viele Möglichkeiten, Individuen auf vernunftorientierte Weise zur Bildung eines Kollektivs zu bewegen. Das Kollektiv selbst indes ist unverzichtbar - nur dieses ermöglicht das kollektive Leistungsniveau, welches um ein vielfaches über der Summe der Einzelleistungen aller Individuen des Kollektivs liegt und dem die Menschheit letztlich ihre gesamte Entwicklung verdankt.

Der wesentliche Punkt, der diese an sich simplen Erkenntnisse heute oft verhindert, ist die Tatsache, dass Menschen in bereits bestehende Kollektive hinein geboren und während ihres Aufwachsens in Weltbild und Sozialverhalten durch diese geprägt werden. Überspitzt formuliert wird über dem jungen intelligenten Wesen ein Menge geistigen Unrats entleert, aus dem es sich später als Erwachsener neben der Bewältigung seines realen Lebens mühevoll frei strampeln muss.

Vielen gelingt dies ihr Leben lang nicht. Dies trifft für die heutige Medien- und Informationswelt in verschärfter Form zu - durch Medien, Fernsehen, Events, Computer und nicht zuletzt das eigene Schicksal sind Menschen gleichsam einem Informations-Tsunami ausgesetzt, der sie hilflos unterpfügt und es ihnen fast verunmöglicht, noch Orientierung zu finden. 99% dieser Flut sind völliger Schwachsinn - nichts als sinn- und wertloser bisweilen sogar gefährlicher Müll.

In der Gültigkeit der oben beispielhaft angeführten Thesen und wie wir noch sehen werden, vieler anderer dieser Art indes ändert all dies nichts. Was lediglich stattfindet, ist der bewusste oder unbewusste Versuch von Kreisen verschiedenster Interessenlagen, so viele Menschen wie nur möglich von genau solcher Erkenntnis abzubringen. Der leider recht erfolgreiche Versuch, sie über die Manipulation ihrer Weltbilder und Weltsichten zu willigen Werkzeugen eigener meist weit abseits der eigentlichen Kollektivinteressen liegenden Ziele zu machen.

Dass sich auf diese Weise zwingend immer mehr Unvernunft statt Vernunft breit macht, erscheint aus dieser Perspektive kein so großes Wunder mehr, sondern eher als unausweichliche Konsequenz solchen Tuns. Irgendetwas muss schief gelaufen sein auf dem Weg der angeblich so demokratischen Gesellschaften über die Schwellen des Informationszeitalters.

Unser Modell wäre unvollständig ohne eine Theorie der Macht - Fragen der Macht und des Umgangs mit ihr sind und waren schon immer eine direkte Folge der Notwenigkeit der Kollektivbildung. Hier irrte Karl Marx, als er annahm, eine ideale Gesellschaft sei frei von der Notwendigkeit der Macht. Dementsprechend unterentwickelt war die Theorie der Macht auch in seinem Gesellschaftsentwurf - er reduzierte seine Machtbetrachtung vorwiegend auf ökonomische Aspekte.

Die auf Basis seiner Vorstellungen gegründeten Gesellschaften folgten dann auch der von Marx vorgegebenen Struktur inklusive ihren Fehlern. Weitgehend diffus über einen Parteiapparat verteilte Macht verselbstständigte sich schnell zu Oligarchien. Wirtschaftlich hingegen waren die Leistungen der Systeme gar nicht mal so schlecht, wie sie heute gerne dargestellt werden. Es ist noch heute eine offene Frage, zu welchen Leistungen solche Systeme imstande wären, hätte es nicht diese Defizite in der Machtverteilung und auch - das darf nicht verschwiegen werden - die unglücklichen Denksperren des ideologischen Korsetts gegeben.

Bei unserem Modell werden wir also ein besonders sorgfältiges Augenmerk auf die Verteilung der Macht richten müssen. Seit altersher ist ja bekannt, dass Demokratie nicht per se schon eine vorteilhafte Herrschaftsform darstellt. Vielmehr ergibt sich schon aus den Diskussionen des Altertums, dass der Wert der Demokratie mit der Urteilsfähigkeit der an ihr Teilnehmenden steht und fällt. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Eine Demokratie unter dummen und ungebildeten Menschen ist eine der vermutlich übelsten Herrschaftsformen, die vorstellbar sind. Vor allem eines ist ihnen immer zu eigen: innerhalb kürzester Zeit sind sie keine Demokratien mehr.

Demokratie wurde erst mit einer einer großen interelektuellen Leistung der Aufklärung zu einer akzeptablen Herrschaftsform - die Idee der Gewaltenteilung. Diese ist ihrer Struktur nach nichts anderes als eine einigermaßen sorgsam durchdachte Theorie der Macht und sie führte über Massenwohlstand und gewaltige Fortschritte bis in die heutige Zeit zu den verfassten Staaten und ihren Gesellschaften, wie wir sie vorfinden.

Vieles spricht dafür, dass den sich in jüngerer Zeit vermehrt zeigenden Brüchen ein Defizit in dieser so lange erfolgreichen Theorie der Macht zugrunde liegt. Die Veränderungen verhalfen einer Form der Macht zu neuer Wichtigkeit, wie es vor 150-200 Jahren so nicht vorhersehbar war: Die Macht über Information und Wissen. Diese Machtform wird von der klassischen Gewaltenteilung nicht erfasst, ist gleichwohl aber inzwischen bestimmend über die Zukunft von Staaten und Gesellschaften - wenn nicht der Menschheit als Ganzes.

Ziel des Modells ist daher auch, einen Teil dieser Macht proprietären Verhältnissen zu entreißen - jener Teil nämlich an dem Menschen ihre grundlegenden Orientierungen gewinnen können. Unser Modell soll und kann nicht die Antwort auf alle Fragen liefern. Es soll möglichst wenig oder am besten keine Denksperren erzeugen - es soll aber die logisch erkennbaren Strukturen heutigen Lebens von Menschen verlässlich abbilden - frei von Interessen irgendwelcher Einzelnen oder kleiner Gruppen und auch frei von Interessen jedweder Religionen oder Ideologien.

Religiöse Aspekte indes gehören auch zum Modell - die menschliche Psychostruktur erfordert dies und ein Großteil tradierten Wissens wird ohne Religion unverständlich. Religionen leisteten in der Regel über Jahrtausende wertvolle Beiträge auf dem Weg der Entwicklung menschlicher Kollektive, die allerdings durch dem Marxismus vergleichbare Defizite in ihrer Theorie der Macht zumeist durch die Verwalter der jeweiligen Religionen phasenweise jämmerlich konterkariert wurden. Nicht zuletzt achteten die Mächtigen der klerikalen Zeitalter ganz besonders auf diese Machtform.

Zu dem Modell muss auch die Wirtschaft gehören. Allein schon die heutige verzerrte Betrachtungsweise erlaubt es nicht, diese zu vernachlässigen. Hierbei geht es aber nicht darum, eine neue Form des "Wirtschaftens" an sich zu erfinden, vielmehr geht es um die strukturgerechte Einbindung der Wirtschaft in das Modell. Daneben ist die Einbindung wichtiger weiterer Systeme und Konstrukte unerlässlich, wie Recht, Freiheit, Eigentum, Geld, Gewalt und vieles mehr, will man das Ziel der Vollständigkeit erreichen.

Abschließend für diese Einleitung noch einige wenige Fragen: Wieso ist Vollständigkeit denn so wichtig, wo sie doch alles scheinbar unendlich verkompliziert? Meine Antwort darauf: Nur Vollständigkeit der Betrachtung ermöglicht ein einigermaßen vernunftgerechtes Urteil über einen Teilaspekt. Unvollständige Betrachtung nur von Teilaspekten, gleich wie tief man jenen selbst analysieren mag, kann praktisch nie - und wenn dann höchstens zufällig - zu vernünftigen Urteilen führen. Ohne vernünftige Urteile gibt es wiederum praktisch nie - und wenn dann höchstens zufällig - vernünftige Entscheidungen.

Lassen Sie mich das Modell mit einer Landkarte vergleichen, anhand derer Sie sich in unbekanntem Gelände orientieren wollen. Diese ist praktisch zu nichts nütze, wenn sie einige begrenzte Orte sehr genau und detailreich darstellt, während drumherum nur leeres Papier ist. Gibt sie hingegen die gesamte Umgebung wieder bietet sie einen konstant hohen Nutzen, auch wenn es hier und da an Details hapern oder gar sich der eine oder andere kleine Fehler eingeschlichen haben sollte.

So beginne ich mit dieser Einleitung meine eigenen Erkenntnisse über eine mögliche Modellierung vor den Lesern Stück für Stück auszubreiten. Der Leser soll verfolgen können, wie das Modell Stück für Stück wächst und ich biete jedem Leser an, sich am Modellierungsprozess oder in den Diskussionen hierzu aktiv zu beteiligen.

Es ist wie gesagt ein Experiment, über dessen Ausgang letztlich auch ich noch keine konkrete Vorstellung habe. Meine eigenen Erfahrungen bislang aber legen mir zumindest die Vermutung nahe, dass sich hohe Grade an Übereinstimmung einstellen könnten, sofern man die Diskussionsgegenstände von all dem Ballast befreit, der sich über viele Generationen angesammelt hat. Dieser Modell-Abschnitt zum Thema Gesellschaft stellt einen eigenständigen Abschnitt der Website dar - der allein der Entwicklung des Modells dienen soll.

Ich bin darauf vorbereitet, auch meine eigene heutige Meinung, die ich hier sonst auf dieser Website zum Ausdruck bringe, immer wieder Überprüfungen zu unterziehen, wenn die fortschreitende Diskussion entsprechende Einsichten hervor bringt. So begrüße ich das Lesen oder gar Mitarbeiten eines Jeden an diesem Ziel, gleich welcher Meinung oder Denkrichtung er sich angehörig fühlt. Allein logische Kriterien sollen entscheiden, ob und wie Elemente in das Modell einfließen oder verworfen werden - und Diskussion und Streitgespräch sollen die Mittel sein, dies heraus zu finden. Diese Seite wird nach und nach die entsprechenden Mittel dazu bereit stellen.

Zu Erreichung des Ziels ist ein respektvoller Umgang auch mit dem anders meinenden Menschen unumgänglich. Des weiteren bedarf es einer gewissen Disziplin bei den Diskutanten, Diskussionen weitest möglich auf ihren konkreten Gegenstand zu beschränken. Es nutzt wenig - wenn z.B. jemand, der mit meiner Marx-Kritik unzufrieden ist (was man sicherlich sein kann) nun versucht, sämtliche Diskussionen auf immer diese Diskrepanz zurück zu führen.

Die Fragen um die es bei den Modell-Elementen geht, dürften zumeist klar umrissen sein und genau dazu ist die offene und ehrliche Diskussion gefragt. Übergreifendere Aspekte werden sich wohl erst ab einer gewissen Reife des Modells ergeben und diskutieren lassen. Wie auch immer dieses Experiment ausgehen mag, so hoffe ich in jedem Fall auf einen Gewinn für alle Beteiligten und Leser.

 

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(2020) www.cogitosum.de
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