Donnerstag, 21. September 2017

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Gegendarstellung (Real-Satire) Diesem Stern-Beitrag des Monats Januar lag ein bedauerlicher Irrtum zugrunde und er wurde daher kürzlich vom Stern gegen dargestellt.  weiter...


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Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Mittwoch, 21. März 2007

(Real-Satire) Diesem Stern-Beitrag des Monats Januar lag ein bedauerlicher Irrtum zugrunde und er wurde daher kürzlich vom Stern gegen dargestellt.

Hintergrund: Urspünglich hieß es, führende GEZ-Manager hätten sich bestechen lassen - u.a. mit Besuchen von Bordellen, Formel 1 Rennen und Bundesliga-Spielen. Dies entspricht nicht der Wahrheit, wie sich nun im Rahmen der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft herausstellte. Was sich ereignete war viel mehr Folgendes:


  1. Bordellbesuch: Die Herrschaften besuchten die Bordelle nur, um zu überprüfen, ob die Damen des Gewerbes nicht etwa Geräte empfangsbereit halten. Wie die Verteidigung inzwischen durch vorgelegte Gesundheitskarten und gynäkologische Untersuchungen glaubhaft nachweisen konnte, verhüteten die in Frage kommenden Damen allesamt optimal. Es wurde also nicht ein Gerät zum Empfang bereit gehalten - womit sich von selbst erklärt, wieso diese verdeckte Razzia der Manager keine Früchte tragen konnte.

  2. Formel-1-Besuche: Auch diese fanden seitens der vorbildlicherweise sogar in ihrer Freizeit tätigen GEZ-Leistungsträger allein in Erfüllung ihrer beruflichen Obliegenheiten statt. Es bestand der begründete Verdacht, Formel-1-Piloten könnten bei Rennen unbemerkt nebenbei Autoradio hören. Es stand unbestreitbar eine Gebührenpflicht im Raume, wenn nicht gar die Nachzahlung jahrelang hinterzogener Gebühren seitens der Rennställe. Diese Aktion muss wohl verraten worden sein - denn trotz mehrerer Anläufe wurde den GEZ-Managern die Mitfahrt bei Rennen verwehrt - womit die Ermittlung bis auf weiteres erfolglos eingestellt werden musste.

  3. Bundesliga-Besuche: Hier waren sich die unermüdlich GEZ-Ermittler schon fast sicher, gleich ganzen Ringen von Schwarzhörern und -sehern auf die Schliche zu kommen. Schließlich war in jüngerer Zeit bei Schiedsrichtern und fallweise auch bei Spielern der berühmte "Knopf-im-Ohr" vermehrt beobachtet worden. Zwischenzeitlich schien der Erfolg bereits zum Greifen nahe: Als die Heimmannschaft 0:5 zurücklag, rief ein Besucher in der Nähe der Ermittler laut aus "Ich sehe schwarz..." Doch wie sich zeigte hatte der Mann alle seine Geräte ordnungsgemäß angemeldet und Gebühren für sie entrichtet. Diese Ermittlungsaktion wird fallweise fortgesetzt werden.


Wie die Anwälte von der bekannten Sozietät "Advokat & Winkel" weiter klar stellten, habe die Staatsanwaltschaft nunmehr mit einer Gegenklage der zu Unrecht verunglimpften GEZ und ihrer Manager auf Schadenersatz in drei-stelliger Millionenhöhe zu rechnen.

 

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