Mittwoch, 29. März 2017

Satiraden

Oettinger stürzen... Satire. "Oettinger stürzen" wird unter Langzeitarbeitslosen als "Running Gag" immer beliebter. Wie diese Meldung einmal mehr zeigt...  weiter...


Gegendarstellung (Real-Satire) Diesem Stern-Beitrag des Monats Januar lag ein bedauerlicher Irrtum zugrunde und er wurde daher kürzlich vom Stern gegen dargestellt.  weiter...


WIESO Tipp (Real-Satire) Die Mühlen der deutschen Justiz mahlen langsam aber gründlich - sagt man ihnen nach. Wie man am Ausgang des Skandal-Prozesses um die Berliner Landesbank (der Spiegel berichtete hier) erkennen kann, wurde am Ende aber doch alles gut...  weiter...


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Wieder und wieder... (Real-Satire) Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit gelang der FTD gestern am 20.03.2007 der erste Feldtest eines völllig neuen Prototyps für den politischen Beitrag der Zukunft.  weiter...


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Gesamtinhalt
Medienkrise
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Kommentar
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Donnerstag, 25. Februar 2010

Gestern am 24.02.2010 veröffentlichte der Stern diese Meldung ( Link ) Hiernach hat die aus dem Burda-Verlag stammende Illustrierte die "BUNTE" das Unternehmen CMK Group damit beauftragt, "Bilder über Affairen von Politikern zu beschaffen". Was auf den ersten Blick eher harmlos daher kommt - schließlich ist dieses Vorgehen in der Klatsch-Presse gang und gäbe - gewinnt an Brisanz, wenn sich die Sache etwas näher ansieht. Erstens: Mit Müntefering, Lafontaine und wohl auch Seehofer sind besonders profilierte Politiker betroffen. Zweitens gibt es ein rechtstaatliches Problem mit den Mitteln, die CMK einsetzte um ihrem Auftrag nachzukommen. Observation, Observationswohnungen und allerlei weitere Tricks kamen nach Aussage ehemaliger CMK Mitarbeiter zum Einsatz. Gleich was die BUNTE von sich gibt - dies übersteigt einsehbar den Umfang einer "Fotorecherche". Warum das ist so ist - und warum dahinter etwas steckt, worüber man am liebsten nicht sprechen möchte, legt ein Blick auf das Angebot der CMK Group schnell offen...

 
Die Medien und das Böse...
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Kommentar
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Samstag, 1. November 2008

Welche Drogen sie nehmen, ist nicht genau bekannt - aber sie scheinen äußerst wirksam zu sein. Um mal mit meiner Tradition zu brechen, immer nur auf den SPIEGEL einzudreschen, ist diesmal DIE ZEIT an der Reihe. Wer in diesen Tagen den Kommentar hier von Josef Joffe, immerhin einer der Herausgeber dieses Presseschwergewichtes, gelesen hat, kann nur zu der Erkenntnis gelangen: da leben doch tatsächlich mitten unter uns Menschen in einem in sich völlig abgeschlossenen Paralleluniversum. Als wäre dort noch Maggie Tatcher mit ihrer abstrusen Irrsinnslehre, „... there no such thing like society...“ ( so etwas wie eine Gesellschaft gibt es nicht...), auf dem Höhepunkt ihres unseligen Wirkens, predigt Kapitalismus-Papst Josef Joffe da den „Urbi et Orbi“ eines ominösen „demokratischen Kapitalismus“ von seiner ZEIT-Kanzel herab, dass es einem angesichts staatlicher Rettungs-Billionen weltweit schier die Augen verdreht und Ohren kräuselt. Auffallend indes die inhaltliche Nähe des Geschwalls zu Reinhard Mohr vom Spiegel, der es wie kaum ein anderer versteht, Beiträge der unverdächtigen Rubrik Kultur zu Festivals neoliberaler Gehirnwäsche umzufunktionieren, ALLEN politischen Kommentatoren des ZDF, diversen medienpräsenten Professoren und natürlich den meisten Politikern ALLER Parteien mit Ausnahme vielleicht der Linkspartei, sowie - der Konzentration der Medienunternehmen sei dank - geschätzten rund 90% des sonstigen publizierten Pressebestandes in Absurdistan überhaupt.

 
Nicht alles sollte käuflich sein...
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Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Samstag, 11. Oktober 2008

Ein absonderlicher Höhepunkt von Desinformation und Verdeutung ist dieser Beitrag in der Welt. Angesichts der Folgen muss erzürnen, mit welcher Unverfrorenheit sattsam bekannte Mietmäuler hier den logischen Doppel-Rittberger hinlegen und allen Ernstes die gleichberechtigte Erwerbsarbeit von Frauen als EINE Ursache der Finanzkatastrophe ausmachen. Sie gar als von der Mittelschicht herbeigeführt darstellen. Bei diesem Angriff auf jeden IQ über 15 fehlen hier natürlich nicht: unser altbekannter Professor Bude, der es noch fertig bringen wird, den Ruf der Soziologie als ernsthafte Wissenschaft völlig zu desavouieren. Wann immer es absurden Blödsinn unter die Leute zu bringen gilt, sind er und seine Netzwerkskollegen zur Stelle. Und nicht nur er. Ein offenbar völlig losgelöster Uwe Jean Heuser fordert heute auf Zeit-Online, Beschäftigte müssten nun Lohnzurückhaltung üben, weil ja die Krise die Staatshaushalte so sehr belasten werde. Inflationsgefahren redet er klein und ansonsten werden gleich absatzweise Tränen über das befürchtete „Nullwachstum“ vergossen. Kein Wort über die strukturellen Defizite, die der Krise zugrunde liegen - und keines über die mit ihr herauf beschworenen Gefahren für das Leben der Nicht-Millionäre. Kein Wort darüber, dass das Kernarsenal neoliberaler Thesen sich samt und sonders komplett selbst widerlegt hat. Hatte Heuser etwa einen „Ghostautor“ namens Hundt? Sie alle haben noch nicht begriffen - das hinter dieser Sichtweise stehende Denkgebäude ist am Ende - Bankrott - seit Wochen Tag für Tag millonenfach nachzulesen. Wenn man so will - die Twin-Tower: Meinungsmanipulation und Selbstbedienung befinden sich im Einsturz.

 
Rohrkrepierer in der ARD
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Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Montag, 30. Juli 2007

Eigentlich sollte uns das Sommerloch verschnaufen lassen - denn die hiesige Politik ist sozusagen "in Urlaub". Dennoch sprudeln die Quellen absurdistanischen Schmierstoffes munter weiter. Einen grandioses Beispiel leistete sich letzte Woche das ARD-Magazin "Panorama" vom 26.7.2007. Dort war dieser Beitrag zu verfolgen, in dem Linken-Chef Lafontaine in bekannter Manier mal wieder mit Jenem beworfen wurde, was man sonst eher in Keramikobjekten anfindet. "Verdrehen" und "Verschweigen" lautete die Überschrift des Beitrags - so quasi als unabsichtliche Zusammenfassung seines Inhalts. Und wie wir zeigen werden, waren es höchst schmale Bretter, die dort gebohrt wurden - und das auch noch von dünnen Kanten her. Schon der reißerische Ansatz: "Die Berliner Republik hat einen neuen Demagogen" deutet auf schweres Geschütz hin, was man wohl in Stellung zu bringen gedachte. Angeblich nehme Oskar es mit den Fakten nicht so genau - Hallo? Wie ist es denn mit der hochoffiziell geschönten Arbeitslosenstatistik im Lande - die ebenso meilenweit an der Realität vorbei geht, wie das unablässige Schulterklopfen unter den Politclowns aller Coleur wegen der grandiosen Scheinerfolge auf dem Arbeitsmarkt. Doch dass auch schwere Geschütze nicht vor Rohrkrepierern gefeit sind, konnte man gleich in der nächsten Sequenz des Beitrags verfolgen.

 
Medienwahl Frankreich...
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Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Samstag, 12. Mai 2007

Der vergangene Sonntag war kein guter Tag für die Gesellschaften Europas. Das traditionsreiche Volk der Franzosen ging den neoliberalen Versprechungen des Ex-Innenministers und Präsidentschaftskanditaten Sarkozy von der Chirac-Partei UMP letztlich doch auf den Leim. Dieser hat als Innenminister bereits bewiesen, dass er weder über geeignete Konzepte noch hinreichendes Geschick verfügt, die nunmehr auch in Frankreich verschärft zu erwartenden sozialen Konflikte vernunftorientiert aufzulösen. Hätten die Franzosen vor ihrem Urnengang doch lieber ein paar Blicke mehr auf das Nachbarland Deutschland geworfen. Allein schon, weil sich hinter Sarkozy die Wirtschaft und die kommerziellen Medien versammelt haben, lässt dieser Wahlausgang für die "Grande Nation" nichts wirklich Gutes ahnen. Aber allzu hastig gestrickt war er, der durchaus nicht marginale Gegenentwurf der unterlegenen Kandidatin Segolene Royal von der PS, die ihr Ziel am Ende aber um gute 3% verfehlte. Immerhin machte dies diese Wahl in Frankreich anders - dort stand wenigstens überhaupt noch eine politische Alternative zur Wahl. Ob dies auch in Zukunft noch gute französische Tradition bleiben wird, ist nach diesem Wahlausgang allerdings fraglicher denn je.

 
Propagandawelle
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Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Sonntag, 1. April 2007

Was ist nur aus dem altehrwürdigen Spiegel geworden? Einen April-Gag der besonderen Sorte gönnte sich Spiegel-Online mit diesem unterirdischen Propaganda-Machwerk. Hierin verwursten der stellvertretende Chefredakteur bei SPon, Rüdiger Ditz, sowie ein Redakteur aus dem Berliner SPon-Büro, Yashin Musharbash, Agenturmeldungen über Blödsinnsumfragen zu einem nur noch schwer erträglichen Elaborat eindeutiger CDU-Propaganda. Irgendwie fühlt man sich angesichts solcher - für ein Nachrichtenmagazin eher peinlichen Vorkommnisse - an den Ausspruch des damaligen Abgeordneten Werner Schulz erinnert: "...Wir leben in einer Demokratie - und nicht in einer Demoskopie...". Nun gönnen wir uns doch mal - auch wenn's weh tut - einen näheren Blick und Kommentar zu diesem leuchtenden Beispiel dafür, was journalistische "Leistungsträger" alles so drauf haben, wenn es um die Wurst (aufs Brot...) geht...

 
Osterhasen...
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Aktuelle Kampagnen
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Donnerstag, 29. März 2007

Nachdem unsere begnadeten Eliten uns zu Weihnachten mit einen Konsumrausch beschenkten, der keiner war, haben sie sich für das kommende Ostern etwas ganz besonderes Feines ausgedacht: Es gibt Erhöhungen! Ja, sie haben richtig gelesen - Erhöhungen!! Beispielsweise für die jahrelang geschundenen Rentner. Inzwischen werden die Drähte bei den Anlagenberaten förmlich glühen - denn die Rentner müssen sich nun ernsthaft Gedanken über die Anlage einer gigantischen Rentenerhöhungen von 0,54% machen. Doch die Rentner müssen beim Gewusel um die besten Berater aufpassen, nicht vom Andrang der ALG2-Empfängern beiseite geschoben zu werden - denn die .. ja die werden ab Jahresmitte satte 2 € (das sind immerhin 200 Cent... ) mehr Eingang auf ihrem Stütze-Konto verbuchen. Mensch Münte - da kommen einem ja fast die Tränen vor Rührung...

 
Der Klima-Trick...
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Aktuelle Kampagnen
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Donnerstag, 29. März 2007

Man reibt sich die Augen - wie beispielhaft in diesem Beitrag versuchen die Medien zur Zeit mal wieder krampfhaft, ein gutes Konsumklima förmlich "herbei zu faseln" und machen gar einen Boom im Konsumklima aus. Interviewt wird dort Prof. Erich H. Witte und man beruft sich auf Angaben des Marktforschungsunternehmens GfK, die ihre Konsumklimastudie für März 2007 veröffentlichte und anscheinend aus dem Feiern gar nicht mehr heraus kommt. Der Hintergrund für solche in den Medien regelmäßig zu findende "Jubelfeier"-Artikel sollte inzwischen jedem klar sein. Nachdem die Politik Zumutungen für die Masse der Bevölkerung in Großserie produziert, muss dringendst etwas gute Laune unters Volk gestreut werden. Dass selbst die Suggestion guter Laune inzwischen nicht mehr "umsonst" ist, erkennt man ohne Probleme an dem knackigen Anteil Wirtschaftspropaganda im obigen Interview.

 
Kultur der Lüge
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Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Dienstag, 16. Januar 2007

Damit es nicht immer nur der Spiegel ist, der bei CogitoSum "sein Fett weg" bekommt - wollen wir unter dem Aspekt "Vierte Gewalt" vom gestrigen Tag noch gleich einen nach legen. Stein des Anstoßes, stellvertretend für den Großteil der meisten Medien: diesmal das ZDF. In diesem Beitrag auf seiner Website will das ZDF offenbar die Arbeitssituation für Menschen über 50 in den Fokus rücken. Diesmal wollen wir uns den Beitrag vornehmen und in Teilen näher analysieren - auch, um die gängigen Strukturen neoliberaler Kommunikation offen zu legen.

 
Die Vierte Gewalt
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Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Sonntag, 14. Januar 2007

Wieder einmal ist es der Spiegel - bzw. das was in ihm geschrieben wird, was uns zum Nachdenken, dies mal über die "vierte Gewalt", veranlasst. Damit gemeint ist die Macht der Medien - jene Macht, die bei der Verfassung heutiger Gesellschaften unberücksichtigt blieb, als man seinerzeit die Gewaltenteilung konzipierte. Wir leben in Umbruchzeiten - das dürfte sich wohl herumgesprochen haben - und damit wird die Frage "Wo wird es denn hingehen?" unausweichlich. Seit altersher scheint es für Menschen faszinierend, über die Zukunft nachzudenken - Eingeweideschauer, Hellseher und Astrologen waren seit Jahrtausenden Begleiter zumeist der Mächtigen und Reichen - und daran scheint sich bis heute wenig geändert zu haben. Allenfalls die wenig ästhetische Praxis der Eingeweideschau wich angeblich "wissenschaftlicher" Betrachtung. Ein gutes Bild über den heutigen Stand der Zunft lässt sich aus diesem Spiegel-Interview gewinnen - dessen viel versprechende Überschrift "Gesellschaft 2067" uns natürlich anziehen musste.

 
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