Samstag, 13. April 2024

Satiraden

Oettinger stürzen... Satire. "Oettinger stürzen" wird unter Langzeitarbeitslosen als "Running Gag" immer beliebter. Wie diese Meldung einmal mehr zeigt...  weiter...


Gegendarstellung (Real-Satire) Diesem Stern-Beitrag des Monats Januar lag ein bedauerlicher Irrtum zugrunde und er wurde daher kürzlich vom Stern gegen dargestellt.  weiter...


WIESO Tipp (Real-Satire) Die Mühlen der deutschen Justiz mahlen langsam aber gründlich - sagt man ihnen nach. Wie man am Ausgang des Skandal-Prozesses um die Berliner Landesbank (der Spiegel berichtete hier) erkennen kann, wurde am Ende aber doch alles gut...  weiter...


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Wieder und wieder... (Real-Satire) Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit gelang der FTD gestern am 20.03.2007 der erste Feldtest eines völllig neuen Prototyps für den politischen Beitrag der Zukunft.  weiter...


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Gesamtinhalt
Amok in Blacksburg
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Streitschriften
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Donnerstag, 19. April 2007

Angesichts des grausigen Amoklaufs in Blacksburg ist europäische Arroganz gegenüber der amerikanischen Gesellschaft sicher unangebracht - schließlich nähern sich die hiesigen Gesellschaftsverhältnisse in Vielem denen in USA schon seit Längerem und in jüngerer Zeit beschleunigt an. Zu behaupten, das merkwürdige Verfassungsrecht des Amerikaners auf seine Waffe erfasse nun die Ursache für den Amoklauf, ist kindisch. Natürlich ist dies nicht die Ursache für das Ereignis. Diese wird - wie meist in solchen Fällen - vermutlich nie wirklich aufgearbeitet werden. Und öffentlich schon gar nicht. Als sicher aber kann angesehen werden, dass dieses verstaubte Verfassungsrecht des Amerikaners dafür sorgte, dass es wiederum viele - diesmal 33 - Tote gab. Wenn Waffen leicht zugänglich sind, gehen individuelle Katastrophen, zu denen unter anderem auch Amokläufe zählen, tendenziell eben eher so aus - so eine Art Unterschied zwischen Erfurt und Emsdetten ist sozusagen, was sich hier bemerkbar macht.

 
Stürzt Oettinger?
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Kommentar
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Sonntag, 15. April 2007

Niemand konnte erwarten, dass sich in Absurdistan im Verlauf des Osterfest irgendetwas - womöglich sogar zum Guten - ändern würde. Unsere Tornados beginnen damit, Taliban in Grund und Boden zu "fotografieren" (zumindest solange sie sich von Bergen fernhalten); wir dürfen leistungsfreie Mrd. Jahreseinkommen der "Leistungsträger" hier bewundern; in Russland werden "Unruhen" herbeigeredet; ein weiterer - bislang weitgehend unbekannter - Harvard-Verwirrter unter unseren "Weisen" tut auch mal was für seine Publicity und fordert Löhne auch unter 3€; Royale's Niederlage in Frankreich scheint bereits eine Woche vor dem ersten Wahlgang fest zu stehen (hoffentlich nehmen die Franzosen sich das zu Herzen...); die Destatis-Monatszahlen für Februar 2007 sind noch immer nicht vollständig - und noch Vieles mehr... Das alles ist aber noch vergleichsweise harmlos gegen die Ereignisse am 11.4.2007 im Freiburger Münster anlässlich der Trauerfeierlichkeiten für den am 1.4.2007 verstorbenen Ex-Marinerichter und Ex-Ministerpräsidenten Hans Filbinger.

 
Beck's Taliban-Debatte
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Kommentar
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Samstag, 7. April 2007

 

Ewig Gestrige tun sich immer schwer, wenn Ihnen die Dinge zu entgleiten drohen - wie kürzlich geschehen durch den Vorschlag von SPD-Chef Kurt Beck, der im Zuge seines Afghanistanbesuchs zu Gesprächen mit gemäßigten Taliban aufrief. Es muss verwundern, dass die Aufregung über diesen unbestreitbar vernünftigen Vorschlag hierzulande derart groß ist, z.B. nicht nur bei der CDU, sondern auch bei den anerkannten SPD-Transatlantikern wie Hans Ulrich Klose (link) und seinem Mitstreiter Karsten Voigt. Letzterer sitzt sogar im Kuratorium der erlesenen Atlantikbrücke e.V. - einem dubiosen Verein zur Förderung des deutsch-amerikanischen Verständnisses (was immer das auch bedeuten mag...) und offenbar überreichlich Einfluss. Dieser merkwürdige Umstand indes wird überhaupt erst verständlich im Lichte des hierzulande längst herrschenden Meinungskartells. Dass so viele in den etablierten Medien und Politik diesem anhängen, verrät durchaus einiges über die den Zustand unserer Gesellschaft und die geistige Windstille in diesen Kreisen, die sie auch so unfähig zur Lösung anderer Probleme macht. Dabei ist doch unbestreitbar klar, dass Friedenskonferenzen ohne die Beteilung der wesentlichen Kontrahenten praktisch keinen SInn machen. Im Disput um Becks Vorschlag geht es aber nicht primär um diesen Zusammenhang - sondern darum, dass unsere heutige Meinungsführerschaft Gespäche mit "den Taliban" (was auch immer sie darunter verstehen...) generell ablehnt. Diese Haltung ist kurzsichtig und dumm - denn ein Sieg gegen "die Taliban" in der Gesamtheit wird man angesichts der Verhältnisse in Afghanistan wohl kaum davon tragen können.

 

 
Bravo Kurt
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Kommentar
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Mittwoch, 4. April 2007

Die Aufregung bei CDU, Spiegel und vermutlich auch anderswo ist groß - da will ein veritabler Parteivorsitzender mit den Taliban reden? - Seit wann reden denn Menschen miteinander? Auch wenn sich Spiegelautor Henryk M. Broder (sein Netzwerk: "Die Achse des Guten") sich noch eben erst hier lustig über Beck's vermeintliche Naivität machte - in diversen Stellungnahmen diverser Unionspolitiker schimmert zwischen den Zeilen bereits Panik durch - denn Beck gelang mit seinem Vorschlag ein beachtlicher Coup gegen das Trugbild angeblich harmlosen Militär- und Kriegswahns und gerechter Kriege, wie es große Teile der CDU samt der sie unterstützenden Meinungsmacher hier wahrheitswidrig aufzubauen versuchen.

 
Propagandawelle
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Aktuelle Kampagnen
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Sonntag, 1. April 2007

Was ist nur aus dem altehrwürdigen Spiegel geworden? Einen April-Gag der besonderen Sorte gönnte sich Spiegel-Online mit diesem unterirdischen Propaganda-Machwerk. Hierin verwursten der stellvertretende Chefredakteur bei SPon, Rüdiger Ditz, sowie ein Redakteur aus dem Berliner SPon-Büro, Yashin Musharbash, Agenturmeldungen über Blödsinnsumfragen zu einem nur noch schwer erträglichen Elaborat eindeutiger CDU-Propaganda. Irgendwie fühlt man sich angesichts solcher - für ein Nachrichtenmagazin eher peinlichen Vorkommnisse - an den Ausspruch des damaligen Abgeordneten Werner Schulz erinnert: "...Wir leben in einer Demokratie - und nicht in einer Demoskopie...". Nun gönnen wir uns doch mal - auch wenn's weh tut - einen näheren Blick und Kommentar zu diesem leuchtenden Beispiel dafür, was journalistische "Leistungsträger" alles so drauf haben, wenn es um die Wurst (aufs Brot...) geht...

 
Dunkle Wolken
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Technologie
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Samstag, 31. März 2007

Zunächst glaubten wir an einen veritablen April-Scherz, als wir auf diese Meldung in der Computer-Zeitschrift PC-Welt stießen - und fanden ihn als solchen etwas makaber und zudem auch ein wenig verfrüht. Gerade weil unsere Jubel-Medien sich derzeit so fürchterlich überschlagen, die Arbeitsmarktsituation auf dem IT-Markt in den allerschillernsten Farben darzustellen, kann so ein Dämpfer allerdings durchaus mal wieder für etwas mehr "Erdung" sorgen. Dennoch - wir schauten einmal nach, und - oh Schreck - diese Meldung war KEIN verfrühter Aprilscherz.

 
Osterhasen...
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Aktuelle Kampagnen
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Donnerstag, 29. März 2007

Nachdem unsere begnadeten Eliten uns zu Weihnachten mit einen Konsumrausch beschenkten, der keiner war, haben sie sich für das kommende Ostern etwas ganz besonderes Feines ausgedacht: Es gibt Erhöhungen! Ja, sie haben richtig gelesen - Erhöhungen!! Beispielsweise für die jahrelang geschundenen Rentner. Inzwischen werden die Drähte bei den Anlagenberaten förmlich glühen - denn die Rentner müssen sich nun ernsthaft Gedanken über die Anlage einer gigantischen Rentenerhöhungen von 0,54% machen. Doch die Rentner müssen beim Gewusel um die besten Berater aufpassen, nicht vom Andrang der ALG2-Empfängern beiseite geschoben zu werden - denn die .. ja die werden ab Jahresmitte satte 2 € (das sind immerhin 200 Cent... ) mehr Eingang auf ihrem Stütze-Konto verbuchen. Mensch Münte - da kommen einem ja fast die Tränen vor Rührung...

 
Der Klima-Trick...
Benutzer Bewertung: / 2
Aktuelle Kampagnen
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Donnerstag, 29. März 2007

Man reibt sich die Augen - wie beispielhaft in diesem Beitrag versuchen die Medien zur Zeit mal wieder krampfhaft, ein gutes Konsumklima förmlich "herbei zu faseln" und machen gar einen Boom im Konsumklima aus. Interviewt wird dort Prof. Erich H. Witte und man beruft sich auf Angaben des Marktforschungsunternehmens GfK, die ihre Konsumklimastudie für März 2007 veröffentlichte und anscheinend aus dem Feiern gar nicht mehr heraus kommt. Der Hintergrund für solche in den Medien regelmäßig zu findende "Jubelfeier"-Artikel sollte inzwischen jedem klar sein. Nachdem die Politik Zumutungen für die Masse der Bevölkerung in Großserie produziert, muss dringendst etwas gute Laune unters Volk gestreut werden. Dass selbst die Suggestion guter Laune inzwischen nicht mehr "umsonst" ist, erkennt man ohne Probleme an dem knackigen Anteil Wirtschaftspropaganda im obigen Interview.

 
Irre-Führung?
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Kommentar
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Dienstag, 27. März 2007

Diese Momentaufnahme sollte sich niemand entgehen lassen: Schauen Sie sich einmal dieses "Special" der Financial Times Deutschland (FTD) zum Thema Mindestlohndebatte an. Uns zumindest packt das kalte Grausen - Kann man so etwas noch Journalismus nennen? Wohl nicht... eher dann schon Propaganda-Feldzug. Es lohnt sich allerdings, diesen einmal genauer unter die Lupe zu nehmen - und daher bringen wir hierzu nach dem letzten Beitrag "Ball Paradox" gleich noch mal einen Artikel zum Thema Niedriglohn und Arbeit. Überwiegende Verantwortung für die redaktionelle Gestaltung des Propaganda-Feuerwerks bei der FTD: Birgit Marschall, eigens zu diesem Zwecke eifrigst unterwegs zwischen Berlin und den anderen absurdistanischen Hochburgen hierzulande - München und Wiesbaden. Nun zur Sache....

 
Ball Paradox...
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Kommentar
Geschrieben von Jürgen Scheffler   
Montag, 26. März 2007

Manchmal kann man der Financial Times Deutschland durchaus ordentlichen Journalismus bescheinigen - etwas, was hierzulande inzwischen schon direkt auffällt. Aber dann wieder leistet sich das Blatt Beiträge wie diesen hier. Es ist zwar "nur" ein Kommentar - jedoch grade dieser hat es mal wieder in sich. Immerhin ist die Kommentierende, Dr. Brigitte Marschall, keine Unbekannte. Sie leitet das Haupstadtbüro der FTD und fiel uns in der Vergangenheit häufiger mit einer - na nennen wir es mal - wohlwollenden Berichterstattung u.a. hinsichtlich der Professoren Sinn und Raffelhüschen auf. Daneben ist sie selbstverständllich gern und oft gesehener Gast in Talkrunden...

 
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